Musiker unter sich

Ich glaube, Musiker sind die höflichsten Menschen der Welt. Da kann einer von denen noch so angepisst sein, ja im wahrsten Sinne des Wortes körperliche Schmerzen erleiden – nie fiele es einem Musiker ein, sich zu beschweren oder gar den Urheber seines Unbills zu beleidigen! Ihr glaubt mir nicht? Dann seht Euch den Beweis selbst an:

Es ist doch ganz klar, dass der Trompetenmann mit dem lustigen Taschentuch totaaal schlecht spielt, der Trommler hat schlimme Krämpfe, muss sich ja fast übergeben. Aber er beißt sich lieber die Zunge ab, bevor er motzt. Er erduldet alle Qual, eben weil er so höflich ist. Ja, ich glaube, von Musikern können wir alle eine ganze Menge lernen!

28 Gedanken zu “Musiker unter sich

        1. Du wirst lachen: Ich habe zwar als Kind ein paar Jahre Violine gelernt, aber Konzerte habe ich nicht gegeben. Ich kann mich allerdings erinnern, dass meine Augenbraue schon mal gejuckt hat. :))

          1. Doch, ich schwör’s! Die linke Braue! Ganz bestimmt! Oder war es die rechte? Ich bin mir gerade nicht sicher, aber eine von beiden war es, garantiert!

  1. Und hast Du schonmal die Kirchenorgel gespielt an irgendeinen der vielen Sonntagen im Jahr und musstest so dringend pissen, daß es dringender gar nicht mehr geht??? Habt Ihr eine Ahnung wie das ist? Musik machen ist eine Qual! Ich war bereit während der Predigt in meine Tasche zu…, doch meine christliche Erziehung und alles was mich so umgab, machte es mir nicht möglich….

      1. Das stimmt – ich sauf nämlich nie Kaffee bevor ich mit dem Pfarrer lostingel – aber an diesem Tag doch! Großer Pott Kaffee gesoffen – zwei Gottesdienste zu orgeln – kein Pott weit und breit… *schlork*

    1. sondern? hast du stattdessen die Orgelpfeifen angefüllt?

      Ich finde ja der Musiker auf dem Foto sieht so aus, wie ich, wenn ich an meine Buch-Lesung denke. *Magengrummel* Wobei der hat es noch gut eriwscht: Seit der Erfindung des Radios kommt die Musik doch ohnehin aus der Steckdose 🙂

      lg
      albert
      (der fürs erste nicht mehr an seine Lesung erinnert werden will)

  2. Dafür hat der Schlagzeuger aber einen ganz falschen Takt drauf, das kann man deutlich sehen! Jetzt könnte man fragen nach dem Mott: Wer war zuerst da, das Ei oder das Huhn: Wer war zuerst da, der falsche Takt oder der falsche Ton? Dieses Standbild-Video kann es uns leider nicht verraten 😉

  3. Ganz besonders Trommler sind höflich!

    Schiefe Töne klaglos zu ertragen ist dafür noch der kleinste Beweis.
    Wenn ich einen meiner Mitmusikanten losschicke, um mir ein frisches Bier aus der Kühlung zu holen, dann füge ich beispielsweise ab und zu ganz wohlerzogen ein bitte an.

    Ach, und überhaupt sind wir extrem genügsam. Ruhm und Ehre gönnen wir gern den anderen Mitstreitern. Durch unsere zurückhaltende Positionierung auf der Bühne signalisieren wir schließlich auch den Verzicht auf Geschenke aus dem Moshpit und überlassen die liebevoll überreichten Tomaten und faulen Eier großzügig der Restband.

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