Verborgene Tierwelt

Nachdem eine befreundete Naturforscherin ja erst Ende letzten Jahres das in der niederdeutschen Tiefebene beheimatete Dominotier entdeckte und publizierte (hier zur Diskussion), ist es mir nun in einer nervenaufreibenden mehrmonatigen Expedition gelungen, den holsteinischen Verwandten dieses Geschöpfes ausfindig zu machen. War mir zunächst in hiesigen Kneipen nur zufällig von der Existenz dieses sagenhaften Wesens etwas zu Ohren gekommen, stellte sich bei gezielten Nachforschungen heraus, dass es keineswegs aus dem Reich der Legenden stammt bzw. aus diesem längst ausgebrochen war!

Das sogenannte Riesendominotier (lat. Dominix dominatrix) frisst sich nämlich schon seit Jahrzehnten durch die holsteinischen Urwälder auf der Jungmoräne und vernichtet dabei jährlich Abertonnen von Viehfutter. Doch zum Glück ist die Tierwelt nicht nur grausam, sondern auch gerecht: Da das Riesendominotier sich auf einer großen Wiese niederlegen muss, um sich zu verpuppen, fällt es hier oft genug seinen Fressfeinden, den sogenannten „Kühen“ oder „Rindern“ (lat. Bos muus), zum Opfer. Diese verspeisen, so sie ein Riesendominotier mit ihrem Rudel erlegen können, das Tier meist an Ort und Stelle, sind dabei aber oft genug so schlau, es sich über den Winter hinweg aufzuteilen. Dafür halten sich manche Kuhrudel extra eine Art Koch, der ihnen Teile des Riesendominotiers in ihr Häuschen fährt.

Trotz allem ist das gewaltige Ungetüm keineswegs vom Aussterben bedroht, sondern vermehrt sich, wenn auch noch unklar ist, wie dies geschieht. Sachdienliche Hinweise nimmt in dieser Frage natürlich der DocTotte-Blog entgegen (am besten Fotos, die erregen das größte Aufsehen).

Lebendiges Riesendominotier. Wenige Sekunden nachdem ich dieses Foto geschossen habe, war um mich herum alles kahlgefressen, sogar mein schicker Overall und das Halsband der Kamera waren weg!

Nicht aus aktuellem Anlass, sondern was ich schon lange mal sagen wollte

Kennt Ihr auch diesen Peter Frey? Diese armselige, schlecht herausgeputzte ZDF-Wurst, die immer heimlich FDP wählt und sich hinterher ärgert, nicht die CDU gewählt zu haben? Oder umgekehrt?

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Peter Frey in seinem Beruf ziemlich fehlplatziert ist? Das kleine Peterle hat nämlich einen Sprachfehler. Peterle kann nämlich keine stimmhaften Plosive und Frikative sprechen. Er wählt also seiner Meinung nach FTP und CTU. Deshalb nannte er den Gazprom-Abkassierer immer „Kerhart Schröter“ und die Gegend der schlimmen Menschen am Hindukusch eine „Prutstätte tess Terrors“.

Erinnert Euch das an was? Ja?

„Lasst Prian frei!“

Genau. Über Pontius Pilatus lacht jeder gerne. Warum lacht niemand über das Peterle? Weil man sowas nicht macht. Aber warum darf das Peterle mit dieser Behinderung im Fernsehen arbeiten? Ich würde meinen, dass man einen Einarmigen auch nicht auf dem Bau schaufeln lassen würde. Erfüllt Peterle etwa die Quote beim ZDF? (Oder ZTF, um mit Peterle zu sprechen, hier ßieht man üprikens mit dem Zweiten pesser.)

Können von den Abermillionen (Apermillionen), die monatlich an die GEZ (Ke-E-Zet) gehen, denn nicht mal ein paar Dutzend (Tutzend) Euros angezwackt werden, um dem Peterle eine anständige Sprachtherapie zu finanzieren? Ich meine, der Typ geht mir wirklich auf den Senkel, wenn ich aus Versehen mal den Fernseher laufen habe und ausgerechnet dieser Zungenseppel sein unartikuliertes Gebrabbel aus der Röhre in die Welt posaunt!

Eigentlich hat er ja Glück gehabt, dass seine Eltern ihn nicht Bernhard getauft haben. Oder Bert. Oder Bodo.

A funny thing happened on the way to the orgy

Das ist der Titel eines eher seltsamen Liedes der Phantom Surfers, das ich gestern zufällig gehört habe. Aber es hat mit dem heutigen Thema nix zu tun. Ich wollte nämlich etwas ganz anderes erzählen:

Vor sechs Jahren fiel mir irgendwann auf der Waage auf, das ich unvermeidlich die 100-Kilo-Grenze durchbräche, wenn ich so weiterfräße wie bis dahin. Ein (wenigstens) dreistelliges Ergebnis wollte ich aber lieber im Lotto als auf der Waage, deshalb hatte ich beschlossen abzunehmen. Das ist mir immerhin auch gelungen (auf ca. 80 Kilo, hier schwankt es bis heute +/- 2 Kilo). Sehr hilfreich war dabei ein kleiner Gnom, der in meinen Kühlschrank eingezogen war und mich seitdem daran erinnerte, wie man mit 100 Kilo in etwa aussieht. Ominöserweise ist eben dieser Gnom aus meinem Kühlschrank nicht mehr aus-, sondern bei jeder neuen Wohnung stets mitgezogen. Ob ich also seit damals an Hungerhalluzinationen leide? Ich habe mal versucht, ein Foto von ihm zu machen; seht Ihr ihn auch?

Illusions

Stop chasing illusions, you dope, you sap, you fool! Yeah, but what else is there?!? It’s all illusion. …
Yes, it is, but stop running after it.
Oh …
Don’t look forward to things … look at the moment …
Do not lament if you can help it.
Sure your struggle is unique, but so is the next fellow’s.

Robert Crumb

Potz Klabautermann! – Erpessung!

Als ich heute Morgen nach dem Aufstehen die Schlafcouch in meiner Kajüte zusammengeklappt habe, entdeckte ich unter dem Kopfkissen ein Schreiben:

Zahn her oder es knallt!
Wenn ich in der kommenden Nacht keinen Zahn unter Deinem Kopfkissen finde, schreite ich zur Selbstbedienung, verpass Dir eine Vollnarkose und hau Dir Deine Kauleiste zu Klump!
Die Zahnfee

Matrosen! Was soll ich machen? Bei mir wackelt nun mal kein Zahn, ich weiß auch beim besten Willen nicht, wie die Zahnfee überhaupt auf den Gedanken gekommen sein kann, bei mir vorbeizuschauen, es muss sich um einen Irrtum handeln! Was kann ich also tun? Soll ich aus Pappmaché ein Zahnimitat basteln? Soll ich einen kleinen, weißen Kieselstein unter das Kopfkissen legen? Lässt sich die Zahnfee davon in die Irre führen?

Andere

Es macht mir etwas aus, dass Leute mir gegenüber feindselig eingestellt sein werden. Aber man kann nicht lange leben, ohne Feindseligkeiten zu erregen […] Man kann es nicht jedem recht machen, weil Menschen unterschiedliche Dinge wollen. Wenn du es einem recht machst, ärgert es einen anderen. Man muss sich im Leben entscheiden, wem man es recht machen will.

Philip K. Dick