Debakel mit Rex Barkel

Herr Bilwiss: Stimmt es eigentlich, Mr. Kong, dass Sie Rex Barkel noch persönlich kennengelernt haben?

Mr. Kong: Ja aber selbstverständlich, oder dachten Sie etwa, dass ich mir meine Geschichten ausdenke?

Herr Bilwiss: Aber niemals käme mir dieser Gedanke, ich habe Sie noch stets als ehrlichen Kerl erlebt, Mr. Kong, außer vielleicht letzte Woche, als Sie mich beim Craps betrogen haben.

Mr. Kong: Das war kein Betrug, sondern kreatives Spielen, Herr Bilwiss. Und außerdem können Sie mir nichts beweisen.

Herr Bilwiss: Wie sollte ich auch, nachdem Sie den meines Erachtens gezinkten Würfel verschluckt haben?

Mr. Kong: Sie hätten mich röntgen lassen können. Aber lassen Sie mich lieber von Rex Barkel erzählen und davon, wie ich einst über den Gummitomahawk gesprungen bin, den er mit aller Gewalt gegen mein Wadenbein schleuderte, weil mich der Kautschuk beißen sollte.

Herr Bilwiss: Das klingt zwar verdächtig nach einem geschickten Ablenkungsmanöver, aber bitteschön.

Mr. Kong: Sie müssen sich vorstellen, dass ich gerade die Hauptstraße von Elspe, Colorado, hinabgeritten kam, als Barkel plötzlich um die Ecke kam und mein Leben oder fünfzig Pfennige forderte. Sie wissen, Herr Bilwiss, in meiner Jugendzeit gab es noch andere Währungen als heutzutage.

Herr Bilwiss: Mr. Kong, Sie lenken schon wieder ab. Außerdem haben Sie die Hauptsache ja schon erzählt: Rex Barkel schwingt seinen Tomahawk gegen ihre Waden und sie springen darüber.

Mr. Kong: Ja, mehr ist eben nicht zu erzählen, Rex war nämlich ein blasierter Mensch, der nur wenig Kontakt mit seinen Schauspielkollegen pflegte.

Herr Bilwiss: Mr. Kong, das möchte niemand hören. Haben Sie Ihre Würfel dabei? Dann spielen wir lieber Craps … Sagen Sie mal, Mr. Kong, sind das eigentlich Ihre Socken, die so riechen?

Mr. Kong: Weiß nicht, was wird denn heute in der Anstaltskantine serviert?

Hr. Bilwiss: Aspirin, Mr. Kong, doppelt frittiertes Aspirin.

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21 Gedanken zu “Debakel mit Rex Barkel

  1. Ist noch etwas von dem doppelt frittierten Aspirin übrig? Ich würde es notfalls sogar kalt herunterschlingen, falls keine Mikrobenwelle da sein sollte, es durch Mikrobenbewegungen anzuwärmen …. ach, ist es nicht schön in der Anstalt?

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