Kolonialismus 2.0

Große Finanzmarktakteure wie George Soros, die Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Deutsche Bank … haben mehrere Millionen Hektar Land, ganze Palmölplantagen, Schweine- und Geflügelfabriken und Weizenfelder aufgekauft: In der Ukraine, in China, Kasachstan, im Sudan, in Uganda, Tansania, Kongo, Kenia, Mali, Brasilien, Indonesien …
Staatliche Investoren wie die Regierungen der Golfstaaten oder Chinas kauften oder pachteten … Millionen Hektar Land in Afrika. Damit wollen sie auf Kosten anderer Nationen künftig die Ernährung ihrer Bevölkerung sichern.

Den vollständigen Text aus dem Freitag gibt’s hier.

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7 Gedanken zu “Kolonialismus 2.0

  1. Wieder einmal mehr der Beweis, zu was der Kapitalismus höchstens taugt.

    Menschen auf kosten anderer Menschen in Armut zu stürzen oder sie gar in den Hungertod zu treiben.

    Das kennen wir ja auch von den Multinationalen Konzernen, die zum Beispiel den Namen Basmati sich haben schützen lassen und nun das Monopol auf das Saatgut haben.

  2. Das allerschlimmste daran ist daß diese Leute wohl noch nicht zu denen gehören werden die erleben werden wie sich ein alter Spruch bewahrheitet, nämlich daß man Geld nicht essen kann.

    1. Nee, sicher nicht. Ich frage mich dagegen umso mehr, ob wir nicht in einer Epoche leben, in der – ähnlich wie die Nationenbildung im Gefolge der Französischen Revolution – eine fundamentale Änderung stattfindet: Die Gewichtung und die Macht verlagert sich unabhängig vom staatlichen System von Nationen mehr und mehr zu Konzernen, die den Teufel tun, sie wieder abzugeben, solange sie nicht in den Bankrott rauschen.

      1. Ja, so sehe ich die Entwicklung auch. Es ist ja schon offensichtlich wer das Sagen hat, für wen Politik gemacht wird, wohin das Geld fließt. Es werden immer mehr Zusammenschlüsse folgen, und irgendwann regiert eine Global Company, mit sehr beschränkter Haftung.

        1. An eine Global Company glaube ich nicht. Die würde genauso scheitern wie jeder Versuch einzelner Länder, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Nein, die einzelnen Companys werden bis zu bestimmten Größen wachsen, sie werden untergehen und von anderen „erobert“. Aber es wird immer eine Reihe von Companys bleiben, z. T. mit Staatsgebilden vermengt wie die „Staatscompany“ China.

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