Auf dem Liegestuhl im Strebergarten

Als Grabefuchs lernt man bekanntlich, sich unerwarteten Situationen anzupassen und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln das Bestmögliche zu erreichen, selbst wenn das Ergebnis nur kärglich aussieht. Deshalb habe ich heute bereits die Feiertage eingeläutet, bereits bis nächste Woche eingekauft, mir lecker Sushi gemacht und zu einem Fässchen Gunpowder den passenden Film zum Wetter angeguckt: Leichen pflastern seinen Weg. (Nebenbei, ich liebe das Titellied.)

Da ich schneller Sushi essen kann als Kinski schießen, gab’s als Nachtisch ein paar Dominosteine, die mich an etwas ganz Besonderes erinnert haben: Vor fünf Jahren nämlich bin ich promoviert worden. Zu der Feier im Institut hab ich damals etwa 2,7 Tonnen Dominosteine anfahren lassen, weil mein Doktorvater ein kleiner Leckerschmecker ist, der sich vor seiner Emeritierung jeden Winter die Büroschränke mehr oder weniger heimlich mit Dominosteinen aufgefüllt hat. (In dominosteinlosen Jahreszeiten tat er sich dann grinsend am Milchreis in der Mensa gütlich.)

So, und morgen gibt’s dann den nächsten Film zum Wetter: Tanz der Vampire. Gut, dass ich Tomatensaft im Haus habe.

73 Gedanken zu “Auf dem Liegestuhl im Strebergarten

  1. Tanz der Vampire, wenn draußen Schnee liegt, kommt ge-ni-al! Einer meiner liebsten Filme aller Zeiten!

    ps: Singt man die Überschrift zur Melodie von „Unter einem Regenschirm am Abend“?

  2. Mein Ausbilder hatte unvorsichtigerweise mir gegenüber mal erwähnt, dass er bei Geleeschokobananen nicht aufhören kann, zu essen, bis sie alle sind.

    – Ich hab‘ ihm zum Geburtstag 2 Kilo davon geschenkt! :>>

          1. Wieso schreibst du dann so leckere Sachen! :>
            Ich will JETZT Geleeeee-ba-na-nen!!! *heul*

            Diäten sind doof. Ich mach lieber mehr Sport und trinke gaaaaanz viel Wasser. Diäten habe ich noch nie probiert, nur einmal Fasten. Nach drei Tagen bin ich fast Amok gelaufen und habe wieder gefuttert. So nix essen (ausser dünner Brühe), is nix für mich. Hungrig und/oder müde und ich bin un-aus-stehlich. :DD

          2. Theo hat damit angefangen. ICH kann nix dafür und ja, gar nix essen kann ich auch nicht gut, aber den ganzen Mist lass ich jetzt weg … Chips, Flips und so. Dafür Obst. :DD

          3. Joh, die steht irgendwie auf Friemelsarbeit. 😉
            Und deswegen verschenk‘ ich immer gleich mehrere. Dann hat man welche zum Schnökern und eine zum Aufheben (wenn man das will und schafft…)

          4. Du hast das echt selbergemacht? Selber drumrum geklebt das Papier? Boah!

            Ich hab alle weg, bis auf eines, das verwahr ich und die Kipferl sind auch alle weg, fifty fifty hab ich gemacht mit 007 und ich soll dir sagen: LECKER! 😉

          5. Ja, ich drucke 20 Papierchen auf einem Bogen aus, schneide die passend und dann wickel‘ ich die rum und klebe sie vorsichtig mit ganz wenig Kinderklebestift (ungiftig!) fest. Ich hatte mir das mal zum Bloggertreffen in Berlin ausgedacht und produziere jetzt manchmal welche nach, wenn ich sie verschenken will. Die Schoki da drin ist aber gekauft, eine gute.

            Grüß‘ 007 Mal von mir! Ihr wisst schon, was gut ist! ;D

          6. Ich bin ja eher so ein bischen ungeduldig und die Vorstellung, diese Minitäfelchen mit Papierchen zu umwickeln … *räusper* :DD

            Hab ich gemacht und da meinte der:“ DU und dein Blog!“ 🙄

          1. Ich war’s. Ich dachte, ich erzähle mal diese harmlose, kleine Geschichte. Wusste ja nicht, dass ihr alle Geleebananenjunkies seid! Mir kann man die vor’s Gesicht binden und nix passiert. (Abgesehen davon, dass man überall doof angeguckt wird und das Zeug irgendwann schmilzt.)

          2. Ein Geleebananenbart klingt sehr lustig! :)) Mir geht es ähnlich mit Gmmibären, die könnten vor mir verrotten, ich würde die nicht anrühren. Doch Geleebananen. *schmatz*

  3. Ich wühle grad mal in der Kiste der alten Erinnerungen. Da kommen Titel zum Vorschein wie „Noch warm und schon Staub drauf..“ Dei gute alte Westernzeit. Zum Frühstück Whisky und zum Abend eine Salve Blei. 🙂
    Wünsche ein tomatensafitges Grusel-Erlebnis bei deinem nächsten Filamabenteuer. 😉

    1. Ich hatte doch irgendwann mal so einen Westertitelgenerator. Mal gucken, ob ich den über die Weihnachtstage wiederfinde, dann schick ich Dir den Link. 🙂
      Einen guten Whisky hab ich gestern übrigens auch noch bekommen, ein tolles Angebot für erstaunlich viel Geschmack! 😀

      1. Na dann prösterchen bei dem Whisky.
        Es war da mal eine Zeit der Italo-Western, wo es Filme mit vielen, teilweise doch recht marzialischen Titeln gab, aber etliche von denen hab ich auch nicht gesehen.
        Kann mich dunkel an deinen Eintrag mit dem Titelgenaerator erinnern, ich kann ja mal deinen Blog durchstöbern.

          1. Dank dir für den Link.
            Ach, dieses ganze Verdvieh. Da kommt mir eine Idee für einen Western. Etwas in der Richtung wie „Für ein paar Federn mehr“ oder so ähnlich 🙂

  4. du lässt es dir also ab gestern bis zur nächsten woche richtig gut gehen… schön! 🙂 wenn man jetzt nicht mehr einkaufen muss, dann hat man das echt clever geregelt. das ist ja einfach nur noch der hass…

    1. Im Großen und Ganzen; also so weit, wie es in meiner Hand liegt. Dafür hab ich jetzt das Problem, das Essen über die Tage recht genau zu planen, weil ich mindestens zweimal Restzutaten vom Vortag verarbeiten muss. :))

  5. Hui, der Dottore kann Sushi basteln?!
    Schick!

    Ich liebe Selbstgedrehte! :))
    Sind eh am besten wenn man weiß was drin ist.
    Bei mir darf ja „Tamago“ nicht fehlen.
    Manchmal gibbet auch nur Tamago und dadrin dann Lachs eingerollt.

    Tanz der Vampire ist auch echt cool!
    Also wenn die Straßen nicht so dicht und rutschig wären …
    *Ich hol dann mal die Musical-DVD aus’m Schrank
    und die Großpackung Marzipankartoffeln! ;D *

    1. Nu ja, für den Eigenverbrauch reichts. Wobei der Reis diesmal ziemlich schlecht geklebt hat, ohne Nori wäre ich verloren gewesen. :))

      Äh, ich meine aber den Film, nicht das Muscial. 😉

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