Es spricht der Fußkranke mit Rabattmarken in der Tasche

Ich will gar nicht erst davon sprechen, dass es Fälle gibt, in denen es den Frauen sehr, sehr angenehm ist, gekränkt worden zu sein, trotz aller Entrüstung, die sie dabei zur Schau tragen. So etwas kommt übrigens bei allen Menschen vor. Der Mensch hat überhaupt eine sehr, sehr große Vorliebe dafür, gekränkt worden zu sein. Ist Ihnen das nicht auch schon aufgefallen? Aber bei den Frauen ist das ganz besonders der Fall. Man kann sogar sagen, dass es für sie einfach ein beliebter Zeitvertreib ist.

Fjodor M. Dostojewskij

„Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt“ (Badewannensong für Banker)

Die NEF-Autoren fragen nach Vermehrung oder Vernichtung von gesellschaftlichem Reichtum durch die verschiedenen Arten von Arbeit – sie tun das mit der „Social Return on Investment“-Analyse, die ihre Stiftung entwickelt hat. Das Ergebnis ist dazu angetan, dem oft als Vorurteil gegeißelten Eindruck über abgrundtiefe Ungerechtigkeiten bei den Einkommen Recht zu geben und die Formel „Wer viel verdient, leistet auch viel“ als puren Unsinn zu entlarven. Bei den Bankern kommt heraus, dass jedem Pfund an Wertschöpfung eine Wertvernichtung – also ein Verlust an gesellschaftlichem Reichtum – von sieben Pfund gegenübersteht. Bei den Direktoren der Werbeagenturen fällt die Bilanz noch schlechter aus: Jedem Pfund an Wertschöpfung stehen wenigstens elf Pfund an sozialen Unkosten gegenüber. Noch schlimmer bei den Steuerberatern mit VIP-Kundschaft: Hier beträgt die Negativbilanz 1:47.

Anders bei den Kindergärtnerinnen. Für jedes Pfund, das ihnen gezahlt wird, schaffen sie einen gesellschaftlichen Nutzen im Wert von sieben bis neun Pfund. Bei den Reinigungskräften in den Krankenhäusern beträgt die Positivbilanz 1:10, bei den Müllmännern 1:11.

Den ganzen Text über den gesellschaftlichen Nährwert von Bänkern und Werbeagenturmanagern gibt es hier.

Märchen (13)

ich kürze den anfang mal der übersichtlichkeit halber. wer diesen teil nachlesen möchte, wird hier fündig.
So ging das Fest daher, und all des Pokulierens und Tirilierens wollte schier kein Ende seyn, und Saufaus und Nimmersatt umtobten das königliche Tischleindeckdich ohn‘ Unterlaß; all das bunte Treiben dauerte nun schon sieben Wochen, sieben Tage und sieben Nächte, indessen im ganzen Königreich das Bratgeflügel und der Wein zur Neige gingen und Hans Schmalhans überall im Lande den Küchenmeister gab, kurz gesagt: Der Hof feierte, und das Volk war verkatert und murrte …
Um von der Loveparade-Stimmung etwas runterzukommen, zündete Vitiosus einen fetten Blunt an, von dem jeder der Gäste einen gezoscht hat … als kurze Zeit später alle einen heftigen Fresskick bekommen hatten, konnte der Adelheid-Cookie nur noch eine Handvoll Psilos aus seiner Vorratskammer anbieten.
Und in der 8. Woche ward es die 8. Nacht.

hat sich die erdrotation tatsächlich so seltsam verändert, dass es in der 8. woche erst die 8. nacht wurde? lest morgen hier weiter, wie auch dieses rätsel nicht gelöst wird!
und wenn ihr es mir dreimal nicht glaubt, der zufallsgenerator hat es wirklich gezogen!
:))

A simple duty

Thou wouldst be loved? – then let thy heart
From its present pathway part not!
Being everything which now thou art,
Be nothing which thou art not.
So with the world thy gentle ways,
Thy grace, thy more than beauty,
Shall be an endless theme of praise,
And love–a simple duty.

Edgar Allan Poe