Es spricht der Fußkranke mit Rabattmarken in der Tasche

Ich will gar nicht erst davon sprechen, dass es Fälle gibt, in denen es den Frauen sehr, sehr angenehm ist, gekränkt worden zu sein, trotz aller Entrüstung, die sie dabei zur Schau tragen. So etwas kommt übrigens bei allen Menschen vor. Der Mensch hat überhaupt eine sehr, sehr große Vorliebe dafür, gekränkt worden zu sein. Ist Ihnen das nicht auch schon aufgefallen? Aber bei den Frauen ist das ganz besonders der Fall. Man kann sogar sagen, dass es für sie einfach ein beliebter Zeitvertreib ist.

Fjodor M. Dostojewskij

„Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt“ (Badewannensong für Banker)

Die NEF-Autoren fragen nach Vermehrung oder Vernichtung von gesellschaftlichem Reichtum durch die verschiedenen Arten von Arbeit – sie tun das mit der „Social Return on Investment“-Analyse, die ihre Stiftung entwickelt hat. Das Ergebnis ist dazu angetan, dem oft als Vorurteil gegeißelten Eindruck über abgrundtiefe Ungerechtigkeiten bei den Einkommen Recht zu geben und die Formel „Wer viel verdient, leistet auch viel“ als puren Unsinn zu entlarven. Bei den Bankern kommt heraus, dass jedem Pfund an Wertschöpfung eine Wertvernichtung – also ein Verlust an gesellschaftlichem Reichtum – von sieben Pfund gegenübersteht. Bei den Direktoren der Werbeagenturen fällt die Bilanz noch schlechter aus: Jedem Pfund an Wertschöpfung stehen wenigstens elf Pfund an sozialen Unkosten gegenüber. Noch schlimmer bei den Steuerberatern mit VIP-Kundschaft: Hier beträgt die Negativbilanz 1:47.

Anders bei den Kindergärtnerinnen. Für jedes Pfund, das ihnen gezahlt wird, schaffen sie einen gesellschaftlichen Nutzen im Wert von sieben bis neun Pfund. Bei den Reinigungskräften in den Krankenhäusern beträgt die Positivbilanz 1:10, bei den Müllmännern 1:11.

Den ganzen Text über den gesellschaftlichen Nährwert von Bänkern und Werbeagenturmanagern gibt es hier.