Kaufen, sag ich, kaufen!

Als ich klein war, gab’s im Kunstunterricht mal das Thema, Dinge zu erfinden, die man nicht braucht und die nicht funktionieren.

Ich hab da einen Kamm für Glatzköpfe entwickelt (einen alten genommen, die Zähne abgesägt, Löcher reingebohrt und lange Wollfäden reingeknoten) und ein Geodreieck mit integriertem Bleistift (Dreieck durchbohrt, Bleistift rein).

Gestern lese ich, dass die Grundidee solcher Dinge zu einem Projekt geworden ist, das man unter http://www.antipreneur.de/ einsehen kann.

Da gibt es praktische Dinge wie den Infrarotwein oder – für die Powershopperin von Welt – die Tasche, die nie voll wird (der Boden fehlt). Ich würde mir gern die Unglückskekse mit Flüchen bestellen, aber irgendwas funzt da nicht.

Tottes Ernährungstipps. Heute: Auflauf

Hallo, Ihr Schlaftabletten und Kochmützen!

Nach Euren jüngsten Kommentaren zu schließen muss ich annehmen, dass Ihr von arger Frühjahrsmüdigkeit heimgesucht werdet. Darum dachte ich mir: Die Leutchen brauchen Fitamine, Fitamine, Fitamine. Und ein paar Innereien.

Da ich – insbesondere zurzeit – alles andere als ein Faulenzer bin, habe ich aus der untersten Bücherkiste ein altes Kochbuch herausgekramt und für Euch ein einfaches Rezept gesucht, dass noch der größte Idiot nachkochen kann: einen Auflauf!

Eigentlich ist es ganz einfach: Ihr sucht Euch ein Plätzchen, das rundherum von Wänden, Zäunen oder dergleichen umgeben ist – beispielsweise den Vorraum eines Rathauses oder einen Fußballplatz. Dann stopft Ihr eine Überzahl Menschen hinein und lasst sie zwei, drei Stunden schmoren. Nicht vergessen: Zwischendurch mal prüfen, ob sie schon gar sind!

Wenn die ersten Teilnehmer der Massenverköstigung sich in Hitzköpfe verwandelt haben, ist es so weit: Der Auflauf ist fertig! Dann könnt Ihr den Auflauf nach Wunsch noch mit einer Kettensäge in mundgerechte Happen zerteilen* und sie servieren!

*Sollten Eure Gäste Probleme mit dem Gebeiß haben, bietet es sich an, den Auflauf mit einem Außenbordmotor in Mus zu verwandeln. Dadurch erhält der Auflauf zugleich eine interessante Benzinnote.

„Ich hab da schon mal was vorbereitet …“