Ich hätte gern eine Akukunktur, aber prolix!

Gibt’s was Öderes, als beim Friseur zu warten? Die Lektüre ist druckerschwarzgewordene Hirnerweichung, die Gespräche, denen man lauschen muss, schwanken thematisch zwischen Schuppenproblemen & dem Kauf einer Eigentumswohnung für „von meinem Freund seine Schwester ihren Mann“. Die Geräuschkulisse ist fern davon, so amüsant wie das Geschnatter echter Gänse zu sein. Das Beste ist noch das Surren und Brummen der Maschinen: Es wirkt wenigstens leicht einschläfernd.

Vielleicht sollte von übergeordneter Stelle (LKA, MAD, Bundesfriseurinnung) überlegt werden, auf Wunsch Lachgas anzubieten. Dann würde das Warten wenigstens Spaß machen. So bin ich gezwungen, hier zu sitzen und langweilige Blogbeiträge zu verfassen.

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105 Gedanken zu “Ich hätte gern eine Akukunktur, aber prolix!

        1. Was mich mal interessieren würde: Wie kommt Ihr eigentlich darauf, dass ich den Eintrag live geschrieben UND eingestellt habe? Da steht doch bloß, dass ich ihn beim Friseur geschrieben habe, aber nicht, dass ich das direkt vor Ort eingestellt habe. :>>

          1. Was weiß ICH denn?! Ich dachte, also, ich hatte gedacht … ICH WEISS ES NIIICHT! :))

            war ich denn die einzigste, die das gedacht hat? mal gucken eben …

  1. Das bedeutet jetzt aber nicht wirklich, dass du an einem Montag morgens um 6:00 Uhr beim Friseur sitzt, oder? 8|

    Na, da kann ich mir dann doch einen schöneren Wochenbeginn vorstellen…

      1. …dann wärst du ein Frühaufsteher wie ich, was an sich schon relativ ungewöhnlich wäre und dich tendentiell einsam macht.

        …und außerdem würde ich mich fragen, welcher Frisör schon morgens um 6:00 Uhr mit seiner Arbeitszit beginnt.

        1. Ich bin ein Frühaufsteher, muss aber sagen, dass ich mich seit ein paar Jahren dazu erziehe, etwas länger zu schlafen. Nicht ganz leicht, aber am Sonntag hab ich’s z. B. nach 6 Stunden Schlaf geschafft, erst um 9 aufzustehen.

          1. Dazu erwarte ich dann aber eine deutlich zackigere Körperhaltung samt dem Hackenzusammenschlagen, Totte!

            *Gucktstrengundnochnichtwirklichzufrieden*.

          2. *Args*…

            Jetzt bin ich taub, weiß aber immerhin, dass du ein sehr gehorsames Männchen sein kannst. Prima – weiter so, du hast Potential! 🙂

          3. Tja, ich habe da so meine Quellen… :>>

            Ich bin sowieso dabei Material gegen dich zu sammeln, damit ich das dann bei der erstbesten Gelegenheit gegen dich verwenden kann…
            Wer weiß, wofür das später mal gut sein könnte?! Aber keine Angst, es ist noch nicht so weit, dass ich dich „in Naturalien“ abzahlen lasse… :))

          4. Puuuuh!
            Du gibst bei Googles Bildersuche die Stichwörter „Hengst Standhaftigkeit Animalisch“ ein. Da ist ein Bild von mir versteckt. :>>

          5. Der morgige Eintrag betrifft die Ochlokinetik, zu der sich der Anglist und Joycekenner Fritz Senn bekanntermaßen schon ausfürlich geäußert hat.

  2. Nimm dir ein gutes Buch mit (ggf. mehrere, wenn es länger dauert) :)) . Überkommunikative Friseurinnen bringt man damit zum Schweigen. Die sollen nicht labern, sondern Haare ordentlich schneiden. Das: „Was machen wir denn?“ schon noch beantworten und dann ins Buch gucken. Herrlich! 😀

    1. Hab ich üblicherweise bei solchen Gelegenheiten auch. Aber an dem Tag musste ich anschließend noch zu IKEA, da hatte ich keine Lust zu den Schränken auch noch ein Buch zu schleppen. 😉
      Übrigens meinte ich nicht das Gespräch, das einem selbst aufgezwungen wird, sondern die Gespräche, die die anderen Kleingeister führen.

      1. Aha, Schränke… Keine Billys diesmal? ;D
        Hatte ich auch so verstanden, doch das Gequatsche der anderen ist m. E. gut auszublenden. Wenn die Friseurin dir einen Roman ins Ohr drückt, ist das … Folter! 😦

      1. Wie sagte Joki Kirschner immer so schön….“Man muss rechtzeitig drauf schau´n, dass ma´s hat, wenn man´s braucht!“…. :yes:

        …und Vorratslachen schützt sehr gut vor AkuSkunktur!

          1. Vorratslachen ist eine völlig neue Theorie…so wie Sonnenschein in Dosen…da bin ich noch am rumtüfteln…aber manchmal hebt die Erinnerung bzw. Wiederholung einstiger Lacher…doch die momentane Stimmung….genaueres, werde ich nach neuen Forschungsergebnissen erörtern…grins…

            (huch…du must mich schon wieder…. :)) )

            Ak(k)uskunktur erklärt sich ja fast von selbst….wenn man aus der Dusche kommt, und das Gefühl hat, unerklärlicherweise noch immer nicht den Vorstellungen entsprechend zu riechen (etwa weil man am Vortag selbstgemachte Knoblauchsauce gegessen hat, die der Partner heimlich noch etwas verfeinert hat….etwa mit ein wenig Knoblauch…und da nützt keine Dusche und keine Seife)….dann ist das Akuskunktur…der Gestank wurde im Körper gespeichert…

          2. Ganz so neu ist die Theorie nicht. Es gibt ja Lachyoga. Letztlich geht es dabei darum, die eigene Stimmung dauerhaft zu steigern. 😉

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