Don’ts (Was nicht nottut)

Es gibt Dinge, die muss man nicht tun. Nicht in der Öffentlichkeit. Nicht zu Hause. Ja nicht einmal, wenn man allein zu Hause unter der Dusche steht.

Dann gibt es Dinge, die sollte man wenigstens in der Öffentlichkeit vermeiden. Dazu gehören laut geführte Gespräche über das Handy. Aber selbst hier gibt es noch Abstufungen. Zwar sollte man sich allgemein schon nicht brüllend mit dem Mobiltelefon verständigen. Aber wenn man gewisse Themen anspricht, ist damit zu rechnen, dass Passivteilnehmer des Gesprächs umso geringeres Interesse am Mithören haben. Insbesondere wenn der eigene iPod es nicht mehr vermag, die Lautstärke des anwesenden Brüllaffens zu übertönen.

Zur Verbildlichung ein Beispiel, völlig frei aus dem Leben gegriffen:

„JA, ICH BINS, DER CARLO! ICH WOLLTE NUR SAGEN, DASS ICH SPÄTER KOMME, WEIL ICH NICHT VOM KLO RUNTERKAM. ABER ES GEHT WIEDER!“

Wann werden bei der Bahn endlich Nichtsprecherabteile eingeführt?

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75 Gedanken zu “Don’ts (Was nicht nottut)

  1. Naja, ich Montag eine neben mir in der Bahn, die sprach einfach eine Dritte an, weil diese hustete. Ruckzuck wurde der chronische Bronchitis diagnostiziert. Und dann erzählte Madame ihre eigene Leidensgeschichte, inklusive einer Beschreibung von Lungenschleimaubsaugung und so weiter. Nach drei Stationen war ich grün im Gesicht… 😦

    Somit bin ich ebenfalls für Nichtsprecherabteile, und zwar mit und ohne Gerätschaften! Wann ist die Demo?

        1. Die Texte schreiben wir einfach alle fünf Minuten lang in die Suchfunktion. Wenn genügend Leute mitmachen, können wir so den Server lahmlegen. :))

  2. Die Idee ist wirklich gut, allerdings müsste man es marketingtechnisch richtig aufziehen. Am besten wäre eine Abbildung mit 2 Icons gut. Eins mit durchgestrichenen Handy und Eins mit einer Person, der der Mund zugeklebt wurde.

    Der Slogan sollte dann sein:

    „Einfach mal die Fresse halten!“

          1. Nö, ich bin das ja gewöhnt. Nur für die anderen sieht das wohl ziemlich behämmert aus … wenn ich quasselnd an denen vorbei laufe. :DD

          2. Was will man machen. Die Leute wollen versorgt werden , und wen zur wenig Personal da , macht man es eben.

            Wer echt schön.
            Habe mit GTottes Hilfe, zum ersten mal seit einer gefühlter Ewigkeit, die Gättin bei Phase 10 geschlagen. :>

          3. Was übrigens nicht heißen soll, dass ich es hab gewinnen lassen. In der Position war ich gar nicht. Aber ich konnte seinem Gegner schaden. 😉

    1. Stimmt. Als das anfing, fand ich das besonders verwirrend. Auf Grabungen hab ich mich manchmal angesprochen gefühlt, dabei haben die nur mit irgendjemandem telefoniert. :))

  3. Jau, DAS nervt. ABER was muss man denn bitte nicht mal alleine zu Hause unter der Dusche tun? Him? Was? :> Freiheit einschränken oder wie?!? Also alleine zu Hause unter der Dusche mache ICH was ICH WILL! Diese Freiheit nehm ich mir. SO!
    😉

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