Die goldene Frosch aus die Moor

Neulich trieb mich eine Frage um: Ich bin zwar untätowiert, aber immer wieder auf der Suche nach dem Motiv. Nach einem Motiv, das sonst so gut wie niemand trägt (ein völlig einzigartiges Motiv zu finden, wird wohl unmöglich, denn spätestens, wenn man eins gefunden hat, wird es sowieso imitiert).

So, das sind die Fakten. Nun mal angenommen, meine lieben Freunde, ich wollte mich tätowieren lassen, was würdet Ihr mir für ein Motiv verpassen? Es sollte natürlich etwas mit mir zu tun haben, mich darin wiederfinden lassen. Beispiel: Da ich einen recht guten Orientierungssinn habe, empfahl mir eine Freundin eine Windrose als Motiv. Idee gut, Motiv meines werten Erachtens aber etwas zu simpel.

Jetzt seid Ihr dran.

Ach ja, eins noch: Anker, Frauen mit einem Spruchband „Mama“ und Schlampenstempel fallen dezidiert aus. Insbesondere Letztere fand ich schon asig und abtörnend, als sie unter Frauen noch als „modern“ galten, was soll ich selbst damit?!

Achtung! Es gibt keine Garantie, dass ich auch nur irgendeinen Vorschlag übernehme! Inbesondere das Motiv „Hochhaus, bei dem aus dem 18. Stockwerk ein Pferd guckt“ wird nicht umgesetzt!

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67 Gedanken zu “Die goldene Frosch aus die Moor

  1. Darfste gerne imitieren: Ich wollte mir mal das Biohazard (Biologische Gefahr) irgendwohin tätoen lassen…

    Ne Freundin empfahl mir mal nen Buddha auf den Bauch tätowieren zu lassen… aber bisher habe ich mich nicht getraut…

    Das Hochhaus ist ja ne coole Idee…

    Wie wärs mit nem Leberkäsebrötchen mit EI ?

    1. Uh, das hat doch schon jeder Dritte. :yawn:

      Und Leberkäse gehört nicht gerade zu meinen Leibspeisen. Da würd ich eher ne Currywurst nehmen, aber die gibt es sicher auch schon. :))

  2. was genau ist denn eigentlich ein schlampenstempel?
    ich hab ja ein tribal am rücken, aber oben, nicht da arschgeweih oder sowas. ich persönlich mag solche motive eigentlich auch immer noch am liebsten. irgendwie zeitlos, vielleicht in anderen augen nichtssagend. aber ehrlich gesagt finde ich das auch gerade gut. weil MIR mein tattoo auch ohne namen, motive und sonstiges etwas bedeutet. ich habs gesehen und fands einfach schön. 🙂

    PS: um dir was vorzuschlagen, wüsste ich vorher gern die stelle. 😉

    1. Ein Arschgeweih.
      Tribals sind mir ehrlich gesagt auch zu öde, ich glaube, nur Rosen und Schmetterlinge sind noch häufiger.
      Mit wäre die Bedeutung wirklich sehr wichtig. Ich weiß, wie ich mich im Leben geändert und entwickelt habe. Es müsste etwas sein, was ein roter Faden bleibt.

      Stimmt, die Stelle ist nicht unwichtig. Wenn überhaupt, käme es nur an eine Stelle, die man nicht immer sieht, vielleicht am Oberarm, vielleicht auch an einer Flanke. Definitiv aber nicht an Fingern, Händen, Unterschenkeln, Bauch, Gesicht oder Hals.

      1. ich würde dir eher eine flanke empfehlen als den oberarm. ist mein geschmack – ich mags am oberarm nicht so. vermutlich aus dem selben grund, warum du tribals nicht magst. 😉

        bezüglich des motivs: mir fällt echt nix ein! ich kenn dich offenbar nicht gut genug. bestimmt, weil du mich nie eingeweiht hast! :>

  3. Ok, hier kommt der ultimative Vorschlag: ein Fadenkreuz und zwar genau mittig in die Netzhaut :>>

    lg
    albert
    (der sicher ist, dass das keiner kopieren wird, weil nur du es sehen kannst)

  4. Die Windrose…bzw. ein alter Kompass wäre auch meine erste Idee gewesen…
    vielleicht, wenn man es schön rüberbringt (also nicht zu kitschig) dann mit Teilen einer „Schatzkarte“….

    wo käm´s hin…bitte icht auf den Oberarm…Schulterblatt fänd ich cool….oder Waden…

    1. Ist eine Windrose nicht etwas langweilig? Und Schatzkarte … da kann ich mir die Fragen schon vorstellen, die man sich dann jedes Mal anhören muss. 😉

      Schulterblatt ginge auch, obwohl ich da immer Sorgen hätte, das mir eine Waschmaschine tätowiert wird und ich es zu spät bemerke. :))
      Waden ist nicht, ich will auch kurze Hosen tragen können, ohne damit anzugeben.

      Ick seh schon, dit wird nüscht. :))

      1. alles ist langweilig…wenn du es nicht interessant gestaltest….

        und wenn du ständig gefragt würdest, könntest du die tollsten Anmachsprüche draus machen…
        sie: „ähm, sorry, ist das da ne Schatzkarte?“…
        du: „ja, und sie beschreibt den Weg zu meinem Herzen“

        sie: „sorry, was beudetet dein Tattoo?“
        du: „das ist eine Schatzkarte, willst du wissen welchen Weg sie dir zeigt?“
        (das ist doch besser als Briefmarkensammlung)

        du könntest dir aber auch ein nostalgisches Rasiermesser tätowieren lassen…so ein schönes verschnörkeltes…

        Oberarm find ich auf jeden Fall schlimm…nicht geeignet für diese Art Tätowierungen….
        Das mit den Hosen seh ich ein….war auch immer mein Hauptkriterium, dass ich mich nicht „versteckend“ anziehen muss…

        du bist so geduldslos mit mir…(ich will hier sofort ein Unterlippen-ausfahr-schmoll-Smiley!)

        1. Solche Anmachen kommen bei Frauen an? Mannometer … da tun sich ja Abgründe auf! :))

          Das Rasiermesser ist eine sehr gute Idee, erscheint mir jedoch als Tattoo wenig geeignet. Ich glaube nicht, dass es ein dankbares Motiv ist.

          Ich meinte mit dem Nüscht ja nicht Dich, sondern die Vorschläge allgemein. 😉

          1. klar vorne … nur da siehste doch, dass es keine Waschmaschine ist 😉
            ich hab im netz ganz „schmerzhafte“ tatoos gefunden … auwa … sag ich da nur … ich meine … stell ich mir so vor

          2. was weiß ich, was du alles nicht (mehr) hast? :>>
            ich hab mir sagen lassen, am meisten tut es weh, wenn kaum oder keine fettschicht zwischen haut und knochen liegt.

          3. beides vermutlich :))
            beim samba? soll vorkommen, dass es da auch zur erregung kommt … zuschauen reicht womöglich schon … wissen kann ich’s nicht, da ich es NICHT hab … dieses teil!

          4. das erregte zittern kam doch von der angst vorm staubsauger … das war ein TIER und kein TEIL!
            tätowierte glatze? … da biste jetzt ganz na dran! ;D

          5. das würde ja deiner Forderung „nur an eine Stelle, die man nicht immer sieht“ entsprechen … man(n) kann da auch eine Mütze tragen … ja! :))

      1. Davon kannste ausgehen, dass das kaum einer hat. Frag doch mal bei Ravenshadow nach, der ist gelernter Tätowierer, glaub ich. Der könnte dir was nach deinen Wünschen entwerfen. 😉

        1. Ui, nee, wenn dann würde ich das den entwerfen lassen, der es auch stechen soll. Und das würde ich hier vor Ort machen, wenn ich schon keinen 80-jährigen Indonesier finde, der das mit nem spitzen Bambusstock macht, wie sich das eigentlich gehört. ;D

  5. Ich finde Dein Ava wäre ein super Tattoo für Dich.

    Früher habe ich Leute verarscht in dem ich erzählte, das ich eine kleine Maus am Arsch tätowiert habe.
    Wenn sie es sehen wollten, zeigte ich den meinen blanken Hintern. Als sie dann sagten das sie dort nichts sehen können, sagte ich: …dann ist sie gerade ins Loch geflüchtet.:>>

  6. Also egal WAS es wird, such dir deinen Tätowierer SEHR genau aus!
    Bitte nicht den am Ort, der dir sofort in der nächsten halben Stunde das Ding tätowieren kann!!
    Fahr lieber ein paar km dafür.
    Bei einem wirklich guten Tätowierer wartest du einige Wochen auf einen Termin!!
    Lass dir Bilder, am besten am lebenden Objekt zeigen, oder schau ihm bei der Arbeit zu!
    Hygiene ist wohl so klar, das ich das nicht extra ansprechen muss?!

    Was nun das Motiv anbelangt, dafür kenn ich dich zu wenig. 😉
    Bei der Originalität kommt es auch wieder auf den Tätowierer an, denn bestimmt macht er von deinem Tattoo auch Bilder, die dann irgendjemandem gefallen.
    Wenn er gut ist, spricht er das vorher mit dir ab und wenn er es nachstechen sollte, dann immer mit unterschiedlichen Details, nie eine 1:1-Kopie.
    Wenn er gut ist, kann er auch mit einer ‚unbestimmten‘ Vorstellung die du im Kopf hast, etwas anfangen und ein Bild daraus machen.

    Ich hatte mal einen, dem hab ich nur erzählt wie ich mich fühle und er machte ein Tattoo daraus.
    (Allerdings hatte ich mit dem auch ein Verhältnis und lies im völlig freie Hand, soweit möchtest du bestimmt nicht dafür gehen :));) )
    Das eine wird es in der Form nie wieder geben, das andere höchstens in so abgewandelter Form, das es mit dem Ursprung nicht mehr viel gemein hat.

    Auf alle Fälle viel Glück bei Motiv- und Künstlersuche!! ;D

    1. Ich geh sicher nicht in den erstbesten Laden, WENN ich denn endlich ein Motiv fände. Eigentlich such ich schon seit Jahren nach etwas, mit dem ich rundum zufrieden wäre.
      Ich kenne einige Leute mit diesem Körperschmuck und wüsste schon recht genau, an wen ich mich da wenden kann. Zum Glück gibt es hier ja auch ein paar namhafte Läden.

      Was die Originalität angeht: Anfang der Neunziger hatte ich mal nen Kumpel, der hat sich Jahre vorher um den Arm den bekannten Satz aus dem Herrn der Ringe („One ringe to rule them all …“) in dieser coolen elfischen Schrift von Tolkien stechen lassen. Sah damals super aus. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele Trottel heute damit rumrennen – nach der Jacksonverfilmung. Und sowas will ich tunlichst vermeiden, deshalb müsste es wirklich etwas sehr Originelles und Eigenes sein. Vermutlich werde ich nie ein Motiv finden … :))

      1. Du weisst doch, gut ding will Weile haben. 😉

        Zwischen meinem Wunsch nach einem Tattoo und der tatsächlichen Umsetzung lagen 5 Jahre.

        Aber nachdem ich ja jetzt doch ziemlich oft bei dir stöbere, lern ich dich ja vielleicht ein bisschen besser kennen und meine Phantasie gibt mir ne Eingebung. ;D

        Schönes entspanntes-genieserisches Wochenende wünsch ich dir!!

        LG Jacky

        1. Die Richtungen sind ja so falsch nicht, die hier gefallen sind: Kompass ist ne gute Idee, aber schlecht umsetzbar. Dasselbe denke ich von dem Avatar (ich fürchte, es müsste wegen der Details recht groß umgesetzt werden; ob ich ausgerechnet mit so einem Tattoo anfangen will, weiß ich nicht). Ansonsten passt mein Messertick vermutlich am besten auf die Haut, aber hier können nicht alle alle Messer sehen. 😉

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