Plastikmüll im Hirn

Das Totte’sche Gesetz: Die Zeit, über die ich verfüge, ist umgekehrt proportional zu der Menge der Kommentare, die ich bekomme. Und zwar nicht wegen der Menge der Kommentare, sondern trotz.

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Jischischisch

Nur mal kurz zwischendurch, es gab da ja wiederholt Verwirrung.

Ja, es ist so, dass das bemerkenswerteste Klo preisgekrönt wird. Es stimmt auch, dass jeder Teilnehmer drei Fotos einsenden soll, damit die Bilder beim Wettbewerb zugelassen werden. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Teilnehmer unbedingt drei bemerkenswerte Bilder einsenden muss!

Es ist ferner ebenfalls richtig, dass bis zum 30. Januar Zeit ist. Aber das bedeutet zugleich, DAS AUCH NUR NOCH BIS ZUM 30. JANUAR ZEIT IST!

Und ich will ja keine Panik machen, aber bisher hat nur ein einziger Teilnehmer die Bedingungen erfüllt. Ein weiterer hat zwei Bilder eingereicht, aber ein drittes Bild zumindest angekündigt (ich nehme an, er wartet damit bis zum letzten Tag, in der Hoffnung, gegebenenfalls noch etwas Obergelungenes einreichen zu können). Also langsam ran an die Keramik, meine Lieben! Immerhin will die knallharte Jury aus Schrecke, Sonnenkind1 und tyaara will schließlich auch was zu entscheiden haben!

Ausführliches gibt’s hier zu lesen.

Um Euch ein wenig anzuspornen, hab ich unten mal ein Beispiel angehängt, das ich so ganz nebenbei geknipst habe. Sowas sollte Euch doch wohl auch gelingen! Ihr Luschen!

Die Besten gehen immer zuerst. Und Goldi, der Goldfisch, war wirklich der Beste!

Come in am Kamin

Wenn die Temperaturen 10 Grad erreichen, wird es für einen heißblütigen Südländer wie mich wieder Zeit, den Kamin anzuheizen.

Das Holz, das sollte klar sein, lasse ich mir von den Frauen hacken, die als qualitätsbewusste moderne Menschen von Welt natürlich nur beste kanadische Äxte und schwedische Beile in die Hand gedrückt bekommen.

Nach getaner Arbeit ist ihnen erlaubt – ich bin einfach zu großmütig; schlagt mich dafür, wenn Ihr es nicht lassen könnt –, einen legeren Dress für das erholsame Stelldichein am Kamin anzulegen.

Hier werden sie dann für ihre Mühen belohnt, indem sie mich mit erfrischenden Drinks & knackigen Snacks bewirten dürfen, da mein Faktotum Passepartout, der faule Hund, inzwischen ja lieber Türen bei Lilith ableckt – bis runter zum Boden, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ich sollte in der Tat in Betracht ziehen, seine vermögenswirksame Leistung von einem halben US-Cent/Jahr zu streichen. Der führt ja sonst noch ein Leben im Luxus, wenn er eines Tages in Rente geht. Und 60 Jahre sind ja schneller um, als man heute denkt!

Ach, wahrscheinlich mach ich das mit der Streichung auch wieder nicht, ich bin einfach zu gut für diese vermaledeite Welt!

Kamin and find out: die begeisterungsfähigen Lustsklavinnen von Totte Mansion.
Nicht im Bild: der preisgekrönte Herr im Haus.

Shoot ’em in the back now!

Stellt Euch vor, Mathematik in den 30er Jahren. Ihr habt eine Kurve und eine Gerade. Was von beidem würde Euch kecker erscheinen?

Klar, schon durch die Art der Fragestellung insinuiere ich die Antwort: Es muss Kurve lauten – nein, Linie. Sorry, hatte mich eben verdacht gehabt.

Was nun tun, wenn man über eine endkecke Linie verfügt, die einfach porno (Jugendsprache) ist? Nu gloar, man zeigt ’se. Und unterstreicht ’se noch durch die gemäße Kleidung.

Zum Beispiel durch scharfe Geschirrhandtücher, die man an den Seiten zusammennäht und sich dann über den Kopf stülpt.

Da, meine lieben Leserinnen, kann nämlich kein Mann widerstehen! Und glaubt mir, da kann ich mitreden, da weiß ich was von.

Also ab mit Euch in die Küche, in den Hort der Geschirrhandtücher. Und wenn Ihr schon mal da seid, könnt Ihr auch gleich was Leckeres auf dem Herd fabrizieren. Soll sich ja lohnen, der Besuch im Allerheiligsten.

Eine Tapete wie ein Gedicht von Klopstock auf LSD.
Ob man die irgendwo bekommen kann?

Let’s chase the dragon …

Viel zu lange schon, und entschuldigt, dass ich Euch nicht grüße, wurde die Frau hier unterdrückt. Also nicht in meinem Blog natürlich, da kommt sie viel zu oft zu Wort, aber überall sonst so auf der Welt. Ihr wisst schon, was ich meine.

Das Unterdrücken drückt sich natürlich auch in der Klamottenfrage aus. Fragt mal Kalli Lagerfeld, meinen Kumpel aus der Studierzeit, was diiiiiie unterdrückt wurde und heute noch wird. Die wäre ja heute Königin der Welt, wenn die nicht so unterdrückt worden wäre.

Und deshalb und aus diesen Gründen und weil deswegen habe ich beschlossen:

Unsere Frauen haben ein Recht auf Qualität.

Und wo anders kann man(!) Frau(!) Qualität geben, als wenn man ihr ein paar ordentliche Fummel gibt, damit sie damit stundenlang vor dem Spiegel auf und ab spazieren kann, während wir echten Kerle in Ruhe Kochshows oder Project Run(a)way gucken können? Eben. Und damit gebe ich ab ins Sendestudio von Heinz. Guten Abend!

Luxus, Schönheit, heiße Schuhe und Luxus. Was will frau mehr? (Ich gehe doch recht in der Annahme, CaptainCook, dass Du mir zumindest in Bezug auf Deine Frau recht gibst.)

The delights of his chemical smile

Hoijoi!

Euer Bloggott und Modemogul Totte dürfte so ziemlich der Mensch mit den sensibelsten Antennchen sein, wenn es um die Frage geht: Wohin zieht es die Trends? Was wird morgen schon „hip” sein? Daher war es kaum zu vermeiden, dass ich nach meinen erfolgreichen Modestrecken der letzten Monate auch speziell für die Jugend geschneiderte Klamotten entwerfe.

Ihr kennt ja insbesondere mein Feeling dafür, was heutzutage bei den Jugendlichen auf der Straße als „affengeil“ (Jugendsprache!) gilt. Darum genießt mit mir die gesitteten Freuden der bunten Textilien, der gewebten Gelüste und der Verrücktheiten in Strick.

Sind sie nicht süß, diese Backfische? Dieses Fest der in Stoff gegossenen Schönheit ist doch auch dem modernen Auge viel genehmer als diese langhaarigen Gammler und ungepflegten Beatniks, die die Straßen mit ihren Rollern unsicher machen!
(Man traut sich als Mann in den besten Jahren ja fast schon nicht mehr abends vom Kegelclub nach Hause – geschweige denn vom Frühschoppen!)