Los, betet den Bloggott an!

Man stelle sich hundertausende von Propheten vor, die alle voller Überzeugung behaupten: „Ich bin der Weg.“ Die Jünger um sich versammeln und sogar Wunder wirken. Special Effects haben seit Jesus eine gewaltige Entwicklung durchgemacht.

William S. Burroughs

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Radschlagen im Genmais

Schöne Menschen entstellt ja nichts. Oder sagen wir mal: fast nichts. Denn wenn man sich manche Modesünden anschaut, nu ja, Schwamm drüber.

Was ich meinen könnte? Tö, da nimmt man einfach ein paar olle IKEA-Geschirrtücher, drapiert sie geschickt ums gebärfreudige Becken, wellt die güldenen Locken, toupiert sie auf und platziert ein Trio starr glotzender Hohlbarbies um und hinter sich – fertig ist die Girlband.

Das glaubt jedenfalls diese ehrenwerte Dame, die mich fatal an jemanden aus der Vergangenheit erinnert, an den ich nicht erinnert werde möchte. Die Welt – auch die des Ungeschmacks – ist und bleibt eben klein. Überall.

Nein, zu den Schuhen sag ich nix. Ganz besonders nicht zu denen der linken Dame.

Sing, sing: U. F. O.

Ich bin davon überzeugt, dass nur einer von Euch den Kassiererklassiker kennt, den ich in der Überschrift anspreche. Das hat mich aber nicht daran gehindert, zusammen mit meiner international erfahrenen Filmcrew (Kamera: Passepartout, Ton: Passepartout, Schnitt: mein Friseur Enzo, Regie, Foley Artist und Best Boy: ich) für die sympathische Wattenscheider Punkband einen mehrstündigen Videoclip zu produzieren, der das Lied zum Thema hat.

Es ist ein bemerkenswerter Film, so bereits im Vorfeld nicht nur das Lexikon des internationalen Films vor der Erstaufführung, die morgen in Cannes stattfinden wird. Selbst der katholische Filmdienst empfiehlt bereits heute die „gesunden Sexszenen“ und lobt die „prallen Geschlechtsteile“, die dem Betrachter „ins Auge springen“. Dabei ist der Film nicht mal in 3 D produziert. Ominös. – Ominös, aber toll.

Lauter Stars spielen in dem Film mit, wie Ihr hier sehen könnt. Also zum Beispiel in der Rolle von Wölfi … äh … egal, und natürlich auch … öhm – oh, guckt mal da hinten – ist das nicht ein Ford Mustang?

Bloß nicht entetiert sein!

So mancher, meine lieben Sportsfreunde, fragt sich, was ich in jüngster Zeit so treibe. Well, was soll ich sagen? Ich war arbeiten.

Zusammen mit meinem Assistenten Passepartout habe ich mehrwöchige Experimente mit neuesten Klontechniken gemacht, die ich mir am Freitag in München patentieren ließ.

Jaa, ich lese schon das Raunen in Euren Kommentaren, na klar, es ist eine bedrohliche Technik. Davon bin ich nach den Ergebnissen übrigens mehr denn je überzeugt. Deshalb hab ich auch nur patentieren lassen, was meines Erachtens NIEMALS umgesetzt werden darf.

Ihr glaubt mir nicht? Tä, Pech gehabt! Wie stets kann ich mit handfesten Beweisen punkten. Ich war so frei, etwas zu klonen, wovon ich mir höchsten Nutzen ausgemalt hatte. Leider ein Irrtum. Denn jetzt verfüge ich in meiner hauseigenen Disco über eine Klonband, die den ganzen Tag Dudelmusik erzeugt. Ich kann Euch gar nicht sagen, was ich für Kopfschmerzen … oder doch: Die Aspirin, die ich derzeit konsumiere ist so groß wie eine Familienpizza.

Oder um es anders zu formulieren: Wer möchte mir eine Band abnehmen, deren 24-Stunden-Spielfreude sprichtwörtlich ist? Anfragen bitte per PN.

Was ist bescheuert und grün? Ein Tipp: Frösche mein ich nicht.