Rabrabrab

Als ich noch zur Schule ging, lebte in der Gegend ein Mann, dessen Anwesenheit stets von einer Horde pöbelnder Krähen angekündigt wurde. Auf eine absurde Art und Weise schien der Mann diese Aufmerksamkeit zu genießen, immer wieder verwies er auf Alfred Hitchcocks Die Vögel, während der Krähenmob über ihm kreiste oder ihn von Stromleitungen aus anschrie. Zugleich tat er so, als habe er keine Ahnung, warum die Krähen ausgerechnet ihn zum Hassobjekt erkoren hatten. Dabei dürfte diese Reaktion einfühlsame Menschen kaum überraschen: Einige Jahre zuvor hatte der Mann in einem testosteronträchtigen Wutanfall eine kleine Krähe erschossen, die gerade erst dabei war, flügge zu werden.

Die Pointe erfahrt Ihr im Artikel im Freitag.

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10 Gedanken zu “Rabrabrab

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