Machen’se die Kotraste mal schaaaf!

Manchmal ist der Unterschied zwischen einer Fee und einer Hexe bloß einer des Alters und der Anmut.

Umberto Eco

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Ich lass mir die Augen braun zupfen

Geschmack und modisches Aussehen sind nicht käuflich, auch wenn so manch Parvenü das glaubt. Deshalb ist es wohl nur verständlich, dass ein Mann mit meinem Stil nur in die ersten Häuser geht, um sich Jeans maßschneidern oder die Nägel maniküren zu lassen. Und dasselbe gilt selbstverständlich für die Haare auf meiner Brust, die ich wöchentlich dauerwellen lassen (eine Zeit lang trug ich da auch Strähnchen, aber das sah dann doch etwas albern aus). Ich gehe dazu nämlich zu meinem Lieblingscoiffeur, geführt von einem heißblütigen Andalusier, den ich immer etwas zurückhalten muss, damit er mir das Haar nicht zu kurz rasiert, und mit einer Reihe von oberscharfen Friseusen. Und ihr wisst ja, was man von Friseusen so sagt. Nicknack. Nanu? Was messe ich da gerade? Sind die Haare auf meinen Armen schon wieder einen halben Millimeter zu lang? Ich bin entsetzt! Entschuldigt mich bitte!

Ach ja, mit den kessen Friseusen meines Stammsalons unterhalte ich mich sehr gern über das aktuelle Wetter, den Klatsch im Viertel und Neuigkeiten aus den europäischen Adelshäusern.

Me the Skypescraper

Von verschiedenen Seiten kam hier die Forderung auf, endlich ein paar knackige Jungs zu zeigen. Nun, die Wenigsten werden es wissen, aber ich war in einem Leben vor dem Blog eine regelrechte Sexmachine. Nicht umsonst trug ich den Spitznamen Bumbum-Totte. Ich konnte sämtliche obszönen liebreizenden Register ziehen, ja es stand mir ein unermesslicher Schatz an Komplimenten zur Verfügung, auf den schon Casanova, Don Juan sowie später die Herzensbrecher Heinz Rühmann und Karol Wojtyla über Jahrzehnte genüsslich und bei jeder noch so schwülen Gelegenheit zurückgriffen. Doch ach, was soll all der Erfolg, wenn man aus religiösen Gründen (anders als der Papst) kein Geld damit machen kann? Eben. Deshalb hab ich mich eines Tages komplett auf die finanzielle Schiene begeben, bis ich der Multitrilliardär wurde, der ich noch heute bin.

So, und jetzt muss ich Passepartout füttern. Die Fischköppe stinken schon.

Mein Soundchip musste nur „Hrrrrrr“ machen, schon lagen mir die Weiber zu Füßen!

Ich streichle meine Kreditkatze

Baum zu sein muss mitunter ein anstrengender Sport sein.

Jahrein, jahraus Blätter machen und wieder fallen lassen, zwischendrin von Kindern sich besteigen lassen müssen, von ihnen sich Äste abbrechen, abschneiden und im Anschluss daran damit prügeln lassen, von verliebten Jugendlichen tätowierungsgleiche Schnitzereien in die Haut machen lassen, von Älteren die Früchte pflücken lassen, die schließlich kaum dem eigenen Nachwuchs dienen, sondern in Marmelade und Mus sich verarbeiten lassen müssen.

Und wofür das alles?

Lied für die Spiegelrückseite

Tja, die Blog Five wissen noch, was es bedeutet, wenn ich hier die geheimnisvollen Worte Mau-Mau raune. Für sie sind Begriffe wie Ehre gleichbedeutend mit Aderlass von vier Litern Eigenblut oder der verkauften Schwiegermama. Damals wurde ja mancher vom Fieber eines brutalen und kompromisslosen Kartenspiels gepackt. Aber ich wäre nicht Euer Totte, wenn es mir nicht gelingen würde, auch so einem Spiel noch eine besondere Note abgewinnen zu können.

Deshalb hab ich jetzt Strip-Mau-Mau entwickelt. Ein Spaß für die ganze … äh … Horde Groupies, die Totte Mansion auch diese Nacht belagern.

Panade hin, Panade her – ich will sehen!