Nichts zu bemöngeln

Gestern in der Bahn.

Ein junger Vater sitzt mit seiner vielleicht dreijährigen Tochter in der Bahn. Sie spackt die ganze Zeit herum, hat auffallend gute Laune. Der Vater ist angenehm gelassen dabei. Irgendwann packt er eine Mandarine aus und fängt an, sie für die Tochter zu pellen.

Plötzlich ruft sie laut vernehmlich und gespielt empört: „Papa! Du kommst ins Gefängnis, weil du dein Kind mit Mandarinen fütterst!“ – „Findet du sie so schlimm?“ – „Nein.“, amüsiert sich das Kind lachend und grinst bis über beide Ohren.

Sie isst ein paar Stücke, lacht wieder los: „Mandarinen sind ja so ein bisschen sauer.“ – „Ja.“ – „Ja und sauer macht doch lustig, Papa.“

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22 Gedanken zu “Nichts zu bemöngeln

          1. Nee, die war ja die ganze Zeit dabei…wollte was bei uns kaufen…als das Kind dann den Unfall in seiner Hose zum Gegenstand unserer Diskussion machte, war das Thema dann aber auch schnell erledigt…

          2. Leider nicht!
            In dem konkreten Fall hörte das ca. vierjährige Kind nicht auf zu brüllen. Die Mutter verließ dann mit den Worten „Wenn du nicht aufhörst, lass ich dich hier einfach stehen!“ das Geschäft. Und wir hatten die Brüllbacke am Hals. Natürlich kam die Mutter nach zwei Minuten wieder zurück, aber im ersten Moment wussten wir echt nicht, was wir machen sollen.

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