Abusus

Ahoi, ihr Landratten und Windbeutel,

heute bin ich einmal mehr über einen Effekt gestolpert, den mein Körper mir regelmäßig anzubieten wagt und den ich durchaus erstaunlich finde. Ich nenne den Effekt … äh, eigentlich hat er noch keinen Namen von mir bekommen.

Es geht um Folgendes: Wenn ich stimulierende Stimulanzien zu mir nehme, nennen wir sie Alkohol, Absinth und Schmerzhammer, tritt bei mir beinah stets die Reaktion ein, dass ich die erste Nacht ein Nickerchen mache wie nichts Gutes. Am Folgetag kann ich mich an keinerlei Träume erinnern (hatte vielleicht auch keine, man kennt ja so Alkoholnächte ;)), aber in der Nacht darauf träume ich wie ein kleiner Weltmeister.

Letzte Nacht habe ich – nachdem ich vorletzte Nacht durch Ibuprofen betäubt lag – von der Rückkehr der Schildkröte geträumt, die ich als Kind hatte (die russische Landschildkröte Tom war inzwischen allerdings so groß wie eine Galapagosschildkröte, hatte Nachbars Garten verwüstet und freute sich wie ein kleiner Hund beim Wiedersehen), ferner verbrachte ich einen lustigen Abend mit meiner Schwester (die sich nicht von einer Seifenoper lösen konnte, obwohl ich ihr die Superpläne für das Konfirmationsgeschenk meiner Nichte mitteilen wollte), außerdem habe ich zusammen mit – wem? – wie ein Irrer renoviert, sodass wir feststellten, dass der Boden meiner Traumwohnung nicht bis in die letzte Ecke reichte, sondern lediglich verputzt war (Hallo, Herr Nachbar, eine schöne Einrichtung haben Sie da!). Ach, es war so vielerlei anderer Krams und alles extrem bunt, extrem deutlich, extrem klar. – Eben wie immer, wenn ich die Nacht zuvor narkotisiert war. Kennt jemand von Euch denselben Effekt?

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42 Gedanken zu “Abusus

      1. Wobei das Schlimme an diesen extremst absurden, deutlichen Träumen immer das ist, dass ich nach dem Aufwachen tatsächlich der Meinung bin, das war jetzt real :))
        Aber deine Träume sind schon sehr interessant zu lesen, ich wage mich jetzt aber mal besser nicht an eine Deutung 😉

    1. Gut, ich meine aber hiermit gerade diesen Effekt. Natürlich träume ich sonst auch mal sehr bunt und bescheuert. Ich kann aber einen Riesen darauf wetten, stets einen Tag nach der Einnahme von derlei Drogen so zu träumen.

          1. Ich fand den Traum auch recht unterhaltsam. Schon beim Träumen. Du hättest mal sehen sollen, wie Tom (die Schildkröte) sich gefreut hat, mich zu sehen. :DD

            Zum Thema „Träume von anderen Leuten“: Das finde ich kompliziert. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die sich nicht für die Träume von anderen interessieren. Und ich weiß auch, dass mich das manchmal nervt, wenn andere mir Träume erzählen. Ich kann es aber auch hochinteressant finden. Und das hängt nicht einmal davon ab, wie sehr ich diese Leute schätze oder nicht. Ich glaube, es ist wichtig, dass ich den Traum und die aktuelle Situation des Träumers interessant finde.

          2. Hat sie denn auch mit dem Stummelschwänzchen gewedelt? :))

            Ja, weiß ich, andere Leute sind schnell genervt, wenn man seine Träume erzählt. Das merk ich in den Pausen in der Firma … die Gesichter, wenn ich sage:“ Boah, wisst ihr, was ICH letzte Nacht geträumt hab?!“ Die pure Freude! :DD

          3. Ja, sie fiel mich ungefähr so an wie … bist Du schon mal von einem sehr freundlichen Labrador begrüßt worden? :DD

            Ah, Du unterhältst Deine Kollegen?

          4. Jetzt stell Dir das mit einer Schildkröte vor, die die Ausmaße einer Galapagosschildkröte hat. :DD

            jap, halber tag dank weiberfassnacht geschenkt. und ab morgen hab ich ne woche urlaub. richtig gelesen: urlaub. 😀

          5. Leck mich am Arsch! :DD

            d. + m. und noch`n paar bekannte (darunter auch tom, mal wieder solo! :)) ) gehen in den fasskeller, da isses immer gut. ich soll mitkommen, weiß aber noch nicht so genau, weil ich sonntag auf der kö verabredet bin. ich kann mich nicht entscheiden, fasskeller oder kö. soll ich dir bescheid sagen? morgen weiß ich mehr, ich könnte die kö evtl. absagen. wenn du nach k-town kommst, verkleideste dich dann?

          6. öhm, stimmtja, das wäre dann ja auch karneval. äh, ich hab jedenfalls an noch keine verkleidung gedacht. klär das vielleicht erst mal morgen ab, eine idee hab ich in petto, die kann ich kurzfristig verwenden; ich würde dann aber mit dem auto kommen, weil ich mir am bahnhof was abfrieren würde bei dem wetter. 😉

          7. okidoki, morgen weiß ich mehr. kö ist prima, aber ich muss montag ja wieder arbeiten und dann mit`m kater zur arbeit, bah. du musst dich nicht zwingend verkleiden, nur wenn du lust hast. da sind viele ohne kostüm. 😉

  1. ich kenn das nicht, ich träume irgendwie immer relativ wenig und eher unklar. heißt aber nicht, dass ich immer blau bin und deshalb nicht träume. das hätten wir geklärt. 😉

  2. Diesen traumlosen Tiefschlaf nach Medikamenten und/oder Alkohol kenn ich auch. Bunte und äußerst reale Träume sind mir ebenso nicht fern. Allerdings kann ich diese Kausalität nicht herstellen. Wenn mir viel durch den Kopf geht, ich viel um die Ohren habe, träume ich viel, bunt und real. Das Erwachen ist mitunter erschreckend, weil es etwas dauert, bis ich wieder weiß was real und was Traum ist. Wenn ich mal richtig zur Ruhe komme, träume ich recht wenig, wenn überhaupt sehr nebulös.

    1. Nein, mit Ruhe hat das bei mir wenig zu tun. Und wenn, dann eher so, dass ich mehr träume, wenn ich Ruhe habe. Wenn ich keine Ruhe habe, schlafe ich nämlich meist schlecht, da erübrigt sich das Träumen. 😉

  3. Kenn ich den Effekt? Hallo? Du guckst doch immer rüber und sagst mir wie schön meine Einrichtung sei :))

    Früher hab ich viel geträumt, bzw mich meistens an meine Träume erinnert. Jetzt kaum noch, außer es sind solche Monsterdinger und ich wache schweißgebadet auf…

    1. Ach Du bist das! Denn sag doch was! so ein sturer esel, sagt nicht ma tach! Sagen Sie, hatten Sie auch so eine seltsame Heizkostenabrechnung? Mir schien, ich hätte für alle Nachbarn mitgeheizt.

  4. Hmmmm, wenn wir unter Lösungsmitteleinfluß (Patex)gearbeitet haben,
    hab ich immer „lustige“ Träume.
    Also alles irgendwie extremer und intensiver.

    Das ist aber direkt und nicht erst eine Nacht später

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