Kein Flug in die Alpen

Über Art und Auftreten von Träumen nach Einnahme bewusstseinserweiternder … äh … Dings … äh … Lebensmittel habe ich euch gestern ausgefragt. Dabei wurde ich unsanft (Danke, Nachbar!) auf ein Thema hingewiesen, das mir ebenfalls schon früher aufgefallen war: Im Gegensatz zu anderen Menschen scheine ich verdammt selten Albträume zu haben. Um nicht zu sagen: so gut wie nie. Denn Albträume im engeren Sinne (also mit Furcht und Schrecken und unsanftem Erwachen) kann ich für mein gesamtes Leben locker an einer Hand abzählen. Ich erinnre mich sogar noch an meinen ersten, so selten waren sie. Damals war ich etwa 6 Jahre alt.

Egal. Die angenehme Aussicht auf schöne Träume lässt mich auch die Traumwelt als wesentlich angenehmer empfinden als das Leben. Denn selbst wenn es seltsam zugeht – und das tut es oft genug, das könnt ihr mir glauben –, so erlebe ich die Traumwelt trotzdem als angenehm, interessant, amüsant, spannend, abwechslungsreich, kurz: Mein Unbewusstes scheint es gut mit mir zu meinen. Jedenfalls nachts, über seine Aktivitäten im Laufe des Tages möchte ich kein Urteil abgeben. feind liest mit!!!

Nun sagt, wie habt ihr’s mit der Träumerei?

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52 Gedanken zu “Kein Flug in die Alpen

  1. Also „Albträume“ im eigentlichen Sinne habe ich eigentlich so gut wie nie. Dafür umso mehr wunderbar absurde Träume mit mehreren Personen- und Ortswechseln pro Minute 😉

    Aber jetzt bin ich neugierig: Was macht dein Unterbewusstes tagsüber? 😉

        1. Es lässt mich oft blöd handeln, ich habe es auch im Verdacht, für mein Verhaspeln zuständig zu sein. Dafür ist es okay, wenn ich besoffen bin. Man sagt mir nach, dass ich dann besonders eloquent sei. ;D

          1. Gut, ob da alles sinnvoll ist, kann ich auch nicht beurteilen. Ich weiß aber, dass ich nach größeren Alkoholmengen schon ausführliche Diskussionen über Kant und Nietzsche geführt habe, stundenlang Villon rezitiert habe (müsste ich mal wieder üben, ich kann davon fast nichts mehr) oder einen Kumpel und mich aus einer Disco rausdiskutieren konnte, als die von uns den vollen Satz der Mindestverzehrkarten abkassieren wollten (eine längere Geschichte, aber wir sind für den Gegenwert von ein paar Bierchen rausgekommen, anstatt jeder 150 Mark zahlen zu müssen). ;D

          2. Nein. Das, was ich meine, ist nicht das Im-Suff-mit-Tausend-Zungen-Sprechen. Denn da glaubt man ja nur, alle Sprachen fließend sprechen zu können. Was ich meine, ist, dass ich bei einem bestimmten Pegel so eloquent plappern kann, dass Nüchterne um mich herum staunen, warum ich noch so reden kann. Und das ist definitiv ein Unterschied.

  2. Ich habe beides, Alb – sowie angenehme Träume. Die Albträume finde ich aber nicht schlimm, im Gegenteil, ich scheine im Traum zu wissen, dass mir nix passieren kann und empfinde diese Träume (die ich ja gelegentlich auch mal poste) eher als sehr interessant, denn erschreckend.

          1. Eben. Genau das kenne ich nicht. Träume, in denen ich wirklich Angst hatte, sind sogar extrem selten; ich kann mich da nur an zwei erinnern.

          2. Das würde ich beileibe nicht sagen. Es ist ja eher so, dass mir die Träume deutlich lieber sind als das Leben. Wäre ich im Reinen, sollte wohl beides ausgeglichen sein, oder was meinst Du?

        1. Also, dir ist quasi nur bewusst, dass dir nichts geschehen kann, aber nicht, dassdu tatsächlich träumst? So in der Art?

          Entweder schnüffelst du zu viel am Nagellack oder es liegt aaaaaan…*denk denk denk* der Luft in K-Town?

          1. Jein, also .. im Traum weiß ich irgendwie, dass mir nix passieren kann, obwohl ich Schiss habe vor den Zombies, verstehste?

            Oder zuviel Lipgloss genascht im Laufe der Jahre? :DD

  3. Wo fängt die Gebirgsträumerei an?

    Unangenehme, anstrengende Träume hab ich häufiger Mal,
    wobei ich mich nicht immer erinnern kann was es war,
    nur dass es eben irgendwie fies war.
    Es gibt sogar Wiederholungsträume, die ich auch als Kind schon ab und an geträumt hab,
    zumindest suggeriert mir meine Erinnerung das so.
    Diese Träume scheinen exakte Wiederholungen zu sein.

    Aber so richtige Horrorszenarien, wie man Albträume aus Filmen kennt, hatte ich so weit ich weiß noch nicht.

    1. Selbst unangenehme Träume habe ich auffallend selten. Deswegen ist mir Schlaf eigentlich ein angenehmer Aggregatzustand. Doof ist nur, dass ich nie lange schlafen kann. :))

  4. Hm, so Albträume mit Monstern, Vampiren o. ä. habe ich nie, jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern. :DD Eher so Träume, wo ich irgendwas nachjage, unbedingt noch etwas erledigen, finden, tun muss, meist recht anstrengend und unerholsam. Nach solchen Träumen bin ich echt gerädert, weiß am Morgen jedoch sehr genau, worauf mich mein Unterbewusstsein stupsen wollte.

    Dann gibt es Träume, die wiederholen sich seit der Kindheit. Einmal Fallen in die Unendlichkeit; fallen, fallen, fallen, bis man erwacht und einfach nur froh ist, im Bett zu liegen. Es dauert, bis das Herzrasen nachlässt. Danach weiß ich nie, was ich davor geträumt habe, also warum ich falle bzw. von was ich runterfalle. Der zweite Traum, der sich wiederholt: Ich bin unter Wasser und habe Angst zu ertrinken, kann nicht atmen. Irgendwie weiß ich jedoch, dass es gehen muss, mir nix passiert, wenn ich dann doch atme. Eine Weile wäge ich ab, allerdings wird der Wunsch zu atmen immer größer und irgendwann hole ich dann einfach Luft. Es klappt jedes Mal. 😉 Kurz darauf werde ich wach und weiß nicht mehr, was vor den Unterwasserüberlegungen war.

    Eine Freundin sagte mir mal, dass ich nachts gelegentlich Atemaussetzer habe. Sie lag wohl recht besorgt neben mir und dachte immer, jetzt muss sie doch endlich mal wieder Luft holen!?! Vermutlich träume ich dann jedes Mal diesen Unterwassertraum. Keine Ahnung, ob mich mein Unterbewusstsein mit dem Traum zum Atmen anregen möchte oder ob ich nicht atme, weil ich diesen Traum habe…

    1. Okay, Dinge, die zu erledigen sind, kenne ich auch aus Träumen. Üblicherweise natürlich mit Hindernissen, die man einfach nicht aus dem Weg räumen kann (oder es stellen sich permanent neue in den Weg). Aber das würde ich wirklich nicht als Albtraum bezeichnen.

      Den Klassiker Fallen kenne ich aus meinen Träumen zum Beispiel überhaupt nicht. Ertrinken genauso wenig. Ich weiß aber von einer Freundin, die mal einen sehr real wirkenden Traum hatte, in dem sie im Holland der frühen Neuzeit war, in eine Gracht gestoßen wurde und im Traum darin ertrunken ist. Das mag also als Traum nicht so selten zu sein.

      Wenn es Deine Aussetzer so gibt und sie etwas mit diesen Träumen zu tun haben, würde ich eher vermuten, dass Deine Träume auf die Aussetzer reagieren, so wie man ja auch andere Einflüsse manchmal in Träume einbaut. Wer hat beispielsweise nicht schon mal geträumt, der Wecker klingelt – und dabei war es der echte?

      1. Genau, diese Träume sind bisweilen nervig aber keine Albträume. :))

        Zum vermeintlichen Ertrinken muss ich noch anmerken, dass es keine schrecklichen Träume sind. Jedesmal ist es der „Kampf“ mit der Vernunft, dass ich unter Wasser nicht atmen kann, es aber unbedingt tun möchte und dann irgendwann tun muss und es immer wieder klappt. Die Zeit unter Wasser ist allerdings sehr interessant. Es gibt viel zu entdecken, immer wieder Neues und das Licht ist immer so schön. Alles in allem durchaus angenehme Träume im Gegensatz zu den Fallträumen, die sind … Bäh!

        Der Vergleich mit dem Wecker ist plausibel. Ich weiß nicht, wie oft solche Aussetzer vorkommen. Mann schläft wie ein Stein, der merkt das nicht. 😉

          1. Selbst wenn es eine Kombination ist aus Aussetzern und Unterwasserträumen, heißt das nicht, dass Du keine Aussetzer hast, wenn Du Dich nicht an diese Träume erinnerst. 😉

          2. Machen Sie mich nicht nervös, Herr Doktor! :DD Bisher bin ich wenig besorgt. Es war früher etwas anders, doch nach zwei gesunden Kids meine ich, es ist alles im grünen Bereich. 😉

  5. Ich hab hin udn wieder, wie du ja schon weißt. Bizarre Träume hab ich öfters, so richtigen Nachtmahr mindestens einmal pro Qaurtal. Oft spielen Zombies eine Rolle, manchmal auch Katastrophen, der Tod mir nahestehender Menschen oder ein Fall (ich und meine Höhenangst…)

    1. Dann scheinst Du hier in der Tat die Spitze des Albtraumeisbergs zu sein. Du hast Höhenangst? Das wusste ich noch gar nicht. Schaffst Du den alten Peter denn noch? Oder ist das schon zu hoch? Ach Du Schreck! Ihr wohnt doch wohl nicht wegen Deiner Höhenangst im Erdgeschoss? :DD

      1. Wenn ich nur in Filmen sehe wie einer irgendwo runter guckt, oder tiefe Straßenschluchten, oder noch schlimmer wenn jemand irgendwo am Rand steht wo es runter geht…. da krampft sich mein ganzer Bauch zusammen.
        Auch wenn andere irgendwo auf einem Geländer o.ä. sitzen hinter dem es tief runter geht. Wenn ich mich sleber mal durchringen kann irgendwo von hoch oben runterzusehen, dann hab ich das gefühl e szieht mich da raus und dann runter. Schrecklich!

        1. Eine Ex von mir hatte ganz extreme Höhenangst. Bevor sie mir das verriet, hab ich sie auf den Kölner Dom hochgeschleppt, bin oben lustig an den Balustraden langgehüpft („der Glöckner vom Kölner Dom“), während sie im wahrsten Sinne mit dem Rücken an der Wand klebte, ganz viele rote Flecken im Gesicht bekam und so einen seltsamen Blick … da bin ich dann lieber wieder mit ihr runter. :DD

  6. Ich glaub, ich hab mehr Albträume als alles andere 😐 Dazu muss ich aber sagen: stören tut’s mich jetzt nicht. Sind auch nicht alle wirklich krass, aber grob umrissen kann man sagen, dass ich nicht unbedingt von schönen Sachen träume.

    Dabei versuche ich wie verrückt, vor dem Einschlafen nur an schöne Sachen zu denken *hrmpf*

    Aber, sagen wir mal so: ich kann mir, rein vom Psychologischen her, denken, warum das so ist 😐

      1. Ja, is nich schwer. Nehm ich mir aber jetzt auch nich so schwer, is halt so, ändern kann ich es auch nicht. Und da es jetzt nicht ausartet, Schwamm drüber.

        Ich hab das auch mal mit dem luziden Träumen versucht, aber das erfordert ein hohes Maß an Übung, schon schwer, wobei das schon mächtig cool wäre :>>

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