Wachkoma

Hach, wie ist das schön, wenn man morgens aufwacht und einem einfällt, dass man sich ja noch mal umdrehen kann, weil man einen Tag Urlaub hat. Dann ärgert man sich höchstens ein Sekündchen darüber, dass man vergessen hat, den Wecker abzustellen, wird langsam wacher und plötzlich – FÄLLT EINEM SIEDENDHEISS EIN, DASS MAN JA GAR KEINEN URLAUB BEANTRAGT HAT! ODER WENN, DANN HÖCHSTENS IM TRAUM! Und springt aus dem Bett und ist den ganzen Tag über im Arsch.

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116 Gedanken zu “Wachkoma

  1. ist heute irgendwie alles so
    mein bruder hatte seine börse verloren – sie war entglitten
    ich habe eine freundin verloren – verlegt kann nicht sein

    dafür hat mich dann ein rock gefunden, aber das war keine kunst wenn man bedenkt, dass ich so viel in kleidern wühle

    1. Schau mal an: Ich hab letzten Freitag am S-Bahnhof ein iPhone gefunden, konnte es der Besitzerin zurückgeben und habe von ihr eine riesige Packung Merci bekommen (die ich natürlich mit den Kollegen geteilt habe). Und das für einmal bücken. *gg*

          1. *schicke mal etwas viel wärme zum doc*
            *muss ihm mal einheizen?*

            doc, du musst auch hingucken wenn man dir die sonnenseite zeigt und dich dann darin räkeln

          2. *überleg und jetzt mal nix falsches sag*

            wenn dir so kalt ist, dann musst du unbedingt zu jemandem gehen, der etwas zu viel wärme in sich hat!
            *echt jetzt*

          3. was totte bedeutet kann ich mir denken, aber glaubst du wirklich, er ist ein doc? oder anders gesagt: was totte bedeutet kann ich mir denken, aber glaubst du, er ist wirklich ein doc?

          4. ein richtiger? oder so einer wie der guttenberg? der war ja auch erst ein richtiger. und wirds wohl bald wieder sein. ich seh da bald nicht mehr richtig durch…

          5. du könntest dich der armen kreatur annehmen und erwidern, dass der esel ja auch nur ein mensch wie du und ich ist, aber das könnte ich eventuell negativ auffassen… werd ich aber nicht, weil ich mich immerzu über die komische stellung des wörtchens ist wundere!

          6. na gut, empathie kann ich gut, also habe ich viel mitgefühl mit dem geschöpf, dem die gefährtin fehlt (kommt ja auch so bei dir nicht hin)
            was ist mit ist denn so los?

            kinder und tiere lieben den muffin, sie vertrauen ihr und sind wunderbar lieb – schon von klein auf
            1 ausnahme, leider war das tier krank

          7. ist das ein historisches guttenberg-zitat aus dem frühstadium der ent- und aufdeckung seiner nunmehr nur noch als pamphlet und kuriosität gehandelten sogenannten (doktor)arbeit?

          8. Es kann kein Zitat von ihm sein, weil er es anders ausgedrückt hätte. :))
            Vielleicht so:
            „Da ich den Kairos des Plagiatierens nicht wahrgenommen habe, als die Konstellation dazu gegeben gewesen wäre, wäre es eine absurde und gänzlich undenkbare Situation, wenn mir der akademische Grad mittels eines Einspruchs durch die Prüfungskommission aberkannt werden würde.“

          9. ja, schon, aber… hast du auch etwas über die königshügel von gamla uppsala unter berücksichtigung der frage eventueller grabstätten darunter?

          10. Ui, nee, aber ich hab mal Ende der 90er eine Hausarbeit über den vermeintlichen Tempel von Uppsala geschrieben … lang, lang ist’s her … :))

          11. Nu ja, der wurde ja in mittelalterlichen Quellen beschrieben. Und irgendein schwedischer Archäologe glaubt mal, den Tempel unter einer Kirche gefunden zu haben. In Wirklichkeit hatte er aber nur ein paar Pfostenlöcher gefunden, die er sehr phantasievoll als Umgangstempel deutete. Höchstwahrscheinlich gehören sie einfach zu einer älteren Bauphase der Kirche.

          12. Fachausdruck: Das sind die Reste, die im Boden übrig bleiben, wenn ein Holzpfosten vergammelt. Meist ein mehr oder weniger runder Flatschen, manchmal zusammen mit Verkeilsteinen, manchmal auch mit Bauopfern wie Münzen.

          13. Nö, das liegt an den ganzen kleinen Inselchen. Übrigens gibt es auf Island auch ein Stockholm, da heißt es aber Stykkishólmur.

          14. Jetzt wird’s kompliziert – dank der Entwicklung der schwedischen Sprache.
            Ja, richtig, wenn Du den Namen nach modernen Vokabeln auseinandernimmst, hast Du recht. Leider entwickelt sich Sprache manchmal parallel (so kommt es z.B., dass ich IN Essen und nicht IM Essen wohne).

            Holm ist Insel, ja. Höchstwahrscheinlich, dafür spricht ja schon die Geografie, liegt hier aber ein alter Plural vor, der abgeschliffen ist.
            Stock- für sich genommen ist auch mit dem Deutschen Stock verwandt. Nach dem, was mir immer erzählt wurde, kommt das Stock- im Namen Stockholms aber von einem Wort, das mit unserem „Stücke“ verwandt ist, im Sinne von „viele“.
            Es bedeutete also ursprünglich wohl eher so etwas wie „Viele Inseln“. Und genau das kann man praktischerweise noch sehr schön im Isländischen erkennen anhand des genannten Beispiels Stykkishólmur.

            Genau so ist mir das jedenfalls jahrelang von verschiedenen Leuten erklärt worden. Und was muss ich jetzt bei Wikipedia lesen? Stykkishólmur ist nach DER Schäre Stykkið (= das Stück) benannt?!?!? :))

          15. unsinn dabei ist all das stumpf witzige, das weniger sinn, dafür aber umso mehr unterhaltungswert hat, und der rest dann stimmt eben. so einfach ist das mit sinn und unsinn in der welt!

          16. Höchstens die dänische Amtssprache einbezogen. Leider, leider hab ich es nie bis dahin geschafft, aber ich plane das eines Tages nachzuholen. 🙂

          17. ich mag schwedisch sehr, aber dänisch, sorry, da sträubt sich etwas in mir… ein glück, dass ich es nur in lars von triers filmen hören muss, und selbst da nicht immer…

          18. Das Lustige ist, dass Dänisch damals eigentlich eine Notlösung war: Ich wollte ursprünglich mit Norwegisch anfangen, die Sprachkurse für Norwegisch (und Schwedisch) passten aber nicht in den Stundenplan meines ersten Semesters. Später kam dann Schwedisch dazu, das war aber grässlich, weil da Tausende „Germanisten“ saßen, die den Schein brauchten (und deren Ahnung und Interesse von bzw. an Schwedisch noch geringer war als bei ihrer Muttersprache). Tja, und dann kam zum Glück Isländisch dazu. Mit dem damaligen Lehrer bin ich heute noch befreundet. 🙂
            Tja, und dann wurde ich erwischte ich auch noch einen Doktorvater, der zur dänischen Minderheit gehört. Da war es dann von Vorteil. 😉

          19. Und unendlich schade, dass ich seit mehr als 10 Jahren weder Zeit noch Gelegenheit habe, sie zu üben. Dementsprechend verschüttet sind sie inzwischen.

          20. Ach du je, das hab ich wiederholt versucht, bei Dänische Delikatessen, Adams Äpfel und Co. Da merk ich dann, wie schlecht schon das Hörverstehen geworden ist. Und da ist vom Sprechen noch nicht mal die Rede. :))

          21. das ist verständlich, und deshalb ist es ja sogar auch im englischen hör/sprech-vermögen in deutschland so schlecht bestellt. okay, es wird langsam besser. dafür aber kommt mehr pidgin-english aufs tablett…

          22. Ja, in der Hinsicht hat Englisch den Vorteil, viel organischer eingebettet zu sein. Und dementsprechend größer ist mein Sprachvermögen in dieser Hinsicht geworden, gerade in den letzten 10 Jahren.
            PS: Bei dem Wort Pidgin muss ich immer an eine Szene aus Fawlty Towers denken: Fawlty erzählt Manuel von „dead pigeons“ im Wassertank auf dem Dach. Manuel mit seinem schlechten Englisch glaubt, Fawlty spräche von „Schweinen“, macht sich mit Grunzgeräuschen lustig und fragt, wie die aufs Dach kämen. Dann drückt Fawlty ihm das Wörterbuch in die Hand und meint dazu: „Pigeon! Pigeon! Like your English!“ :)) :))

  2. Ich kenn das nur umgekehrt: aufwachen, auf`s Handy gucken, Panik bekommen, dass es schon 7 Uhr ist und daaaaaaann plötzlich wissen „Ey, ist doch SONNTAG!“ Ein Glücksgefühl sondersgleichen, ich sachs Dir! 😀

  3. Mir passierte ähnliches mehrfach an Freitagen. Vor dem Wecker aufgewacht von einem blöden Traum, Herz klopft entsetzlich, man auf den Wecker guckt, Gedanken sortiert, glaubt das Samstag ist, man nicht aufstehen muss, sich also wieder rumdreht, beruhigt und kurz vorm Einschlafen entsetzt feststellt – weil es im Kopf weiter rattert, dass erst Freitag ist. Ein scheiß Gefühl! :DD

          1. Nein, ein großer Kaffee geht eigentlich immer. Aspirin hilft mir nicht. Ob dann noch ein Brötchen reinpasst wird sich zeigen. Gern am Mittwoch mehr dazu… :>>

  4. ähnlich am arsch ist man, wenn man vom wecker geweckt wird, nochmal einnickt und träumt, man sei schon aufgestanden, frisch geduscht und fertig für die arbeit. alles ganz easy, man liegt gut in der zeit…und dann wacht man auf, kurz vor nackig. :)) passiert mir versammt oft!

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