Vorurteile?

Um einen Menschen beurteilen zu können, muss man sich nur seinen Hund ansehen.

Gerard Donavan

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49 Gedanken zu “Vorurteile?

      1. Mein Dackel verhält sich, wie der in meiner Geschichte:

        20 Jack-Russell und 1 Dackel

        Interessant ist, wie du es schaffst nur mit einem Satz die Leser zu bewegen. Respekt!

        1. Jack-Russel-Terrier haben einen Vorteil und ein Problem: Sie sehen sehr handzahm und schnuckelig aus. Sie sind aber typische Terrier und halten sich für die Größten. Deshalb müssen sie auch genauso erzogen werden wie normale Hunde. (Übrigens gilt dasselbe im Prinzip für Dackel 😉 )
          Richtig doof wird es dann, wenn solche Hunde Modehunde werden, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Menschen geraten, die keine Ahnung von der Erziehung haben.

          Merci. 🙂
          Tja, abgesehen davon, dass mein Zeitmanagement mir kaum noch erlaubt, hier viel tätig zu sein, war das schon recht lange mein Anspruch hier: Der Spaß findet in den Kommentaren statt. Nicht ohne Stolz vermelde ich, dass irgendwo in den hiesigen Untiefen ein Posting mit 1000 Kommentaren ruht. :yes:

    1. Wie oben gesagt: Das Verhalten ist das Interessante. Im Fall von Ludwig muss ich mal überlegen … er fummelt mit Kuscheltieren, rammelt vornehmlich mit den Beinen von Frauen … |-|

      1. da bin ich aber froh… ;D
        Ich mag Hunde, möchte aber aus unterschiedlichen Gründen keinen haben.
        Bin allerdings auch mal drauf reingefallen (im positiven Sinn) – kleiner Staffordshire, dazu ein sagen wir mal etwas auffällig gekleideter Türke: sofort die Assoziation: um Himmels willen, Ali und ne Kampftöle. Allerdings waren sowohl der Hund als auch das Herrchen aufgeschlossen und höflich. Der Hund ließ sich akkurat durchkraulen und fand fremde Leute an sich prima.
        So viel zum Thema Vorurteile… 😳

  1. Vor etwas längerer Zeit waren wir in einem Schnellrestaurant um die Ecke, und während wir auf unser Essen warteten, kam ein Mann mit einem Hund herein, bestellte sich was „zum Hier-Essen“, setzte sich und schob den Hund mit dem Fuß unter den Tisch. Das arme Tier sah auch total verängstigt aus. Der Mann ging dann auf die Toilette, und da ich nunmal ein verdammt tierlieber Mensch bin, ließ ich den Hund an meiner Hand schnüffeln. Sie (ich vermutete, es war eine Hündin) kam auch ganz langsam zu mir, zitterte dabei am ganzen Leib und ließ sich dann aber trotzdem streicheln. Als die Toilettentür wieder aufging, verzog sie sich sofort wieder unter den Tisch und zitterte weiter vor sich hin. Das hat mich ziemlich schockiert…armes Tier. Wer weiß, wie der Mann zu ihr ist. Er sah auch nicht gerade wie ein Menschen-/Tierfreund aus…

  2. der herr donavan hat vergessen, dass hunde bedeutend schneller sterben als deren herrchen oder frauchen.

    mit anderen worten: wer als kind einen jack russel, als jungendlicher einen schäferhund, als erwachsener eine bulddoge, und als rentner einen mops hat, der kann vielleicht danach beurteilt, aber sicher nicht erkannt werden!

    1. Wie ich oben schon sagte, geht es nicht um die Rasse, sondern um das Verhalten eines Hundes. Und wer durch sein Menschenleben mit verschiedenen Hunderassen zusammengelebt hat, wird seine Hunde doch sehr wahrscheinlich immer sehr ähnlich erziehen (oder nicht erziehen, das gibt es ja auch 😉 ).

      1. ich kann leider nur die rasse erwähnen, die verhaltensweisen sind damit angedeutet!

        aber ich verstehem, was du meinst, klar! bloß… du meinst im ernst, dass alle diese unterschiedlichen rassen sich dann nur aufgrund von derselben erziehung vollkommen ähneln in ihrem verhalten? im ernst? hast du das selbst überprüft oder ist das nur eine annahme?

        es könnte ja auch sein, dass der zitaterzeuger schlicht unrecht hat?

        1. Sagen wir so, es gibt natürlich Anlagen in den Rassen. Du wirst also aus einer englischen Bulldogge keinen Hund machen, der stundenlang Hasen jagt. Oder bestimmte „Kampfhunde“ haben nun einmal eine stärkere Kiefermuskulatur – wenn die zubeißen, ist das was anderes als bei einem Rehpinscher.

          Die charakterlichen Eigenschaften sind bei Hunden in der Anlage zwar nicht rasseübergreifend gleich, aber grundsätzlich sehr, sehr ähnlich. Was später aus den Hunden wird, liegt zu weit über 90 % in den Händen des Halters. Es gibt wenige Extrembeispiele, in denen Fehlverhalten sehr wahrscheinlich mit Überzüchtung zu erklären ist. So ticken auffallend viele Golden Retriever aus und greifen die eigene Familie, seit es vor Jahren ein Modehund geworden war. Komischerweise kommt aber niemand auf die Idee, diese Rasse zu verbieten.

          Ein praktisches Beispiel aus eigener Erfahrung: Bekannte eines guten Freundes haben eine Bullterrierhündin. Ihr Äußeres erschreckt die meisten Menschen erst mal. Wenn man sie aber kennenlernt, stellt man schnell fest, dass sie 1. sehr verspielt ist und 2. gern kuschelt (besonders gern legt sie einem längere Zeit die Schnauze in den Schoß – eine echte Mutprobe für Leute, die sie noch nicht kennen). Sie ist einfach gut erzogen, kennt ihre Grenzen und hat ihren Platz in ihrem „Rudel“. Letztes Jahr haben sie noch einen Rottweiler bekommen. Jetzt muss die Bullterrierin selbst auch ein wenig erziehen.

  3. Der Dackel isst nur Brötchen vom Bio-Bäcker und frisst kein Hundedosenfutter- nur Selbstgekochtes.
    Außerdem mag er keine Briefträger.
    Was sagt das über mich aus?

    1. Das Dackelchen ist verwöhnt. Du kannst es dir leisten, sagt das über dich. Beim Briefträger schicke ich meinen in seine Box. Die steht in der Küche. Dann mache ich die Tür zu. Und weg ist er.

        1. Meinen Briefträger möchte ich nicht in der Wohnung haben. Ob er sich dann beschweren würde? Keine Ahnung. Den kann man schwer einschätzen. Du hattest ja dein Beitrag mit der Überschrift „Vorurteile“ versehen. Entscheidend ist doch das Fragezeichen. Du bist dir nicht sicher. Ich denke da ist was dran. Vielleicht, weil sich der Hund uns anpasst. Zumindest versucht er es. Der liebt uns doch so abgöttisch, da möchte er eben keinen Ärger mit uns.

    2. Ist er – abgesehen vom Briefträger – aufgeschlossen? Spielt er gern? Ist er handscheu, bissig oder ein massiver Angsthase? Ist er in der Lage, einfache Körpersprache eines Menschen zu lesen? Kann er selbst verständlich mit dem Körper sprechen?

      1. Er ist sehr aufgeschlossen und menschenbezogen. Die Welt ist für ihn eine große Familie mit vielen Freunden. Er kann die Körpersprache des Menschen (zu) gut lesen und erzieht hobbymäßig Menschen- und das mit Erfolg.
        Ein kleines Beispiel: wenn er den Anschluss beim Gassigehen verloren hat, weil wieder 1000 Dinge wichtiger waren, rufe ich ihn und halte einen Hundecräcker hoch. Er folgt sofort. Hat er Hunger, dann lässt er sich zurückfallen und wartet schwanzwedeld auf das Kommande „Komm“.
        Manchmal habe ich das Gefühl, er ist intelligeter als er zugibt 🙄

        1. der ist nicht intelligent, der hat nur angst, denn er weiß, wo intelligente tiere enden: im zirkus! und da müster er schuften. angsthasen dagegen werden aus mitleid mit crackern vollgstopft!

        2. Das macht Deiner? So tricksen um an die Cräcker zu kommen? Das ist meinem noch nicht eingefallen. Der trickst aber, wenn er raus will. Er tut so, als müsse er Häufchen setzen. Weil er weiß, dass ich dann sofort gerannt komme und entsetzt die Tür aufreiße. Das nutzt er, um auszubüchsen. Das ist schon paar Mal passiert. Aber jetzt habe ich ein Riegel vorgeschoben. Gehe dann mit Leine raus.

          1. Er schubst auch absichtlich seinen Ball unter das Sofa, wenn niemand mit ihm spielen will. Dann tut er so verzweifelt, dass doch jemand aus Mitleid den Ball rausfischt.
            Wir haben ihn dabei erwischt- er macht es wirklich absichtlich!

          2. Sehr lustig ist es übrigens, wenn mehrere Hunde zusammenleben und einer die anderen mit ebensolchen Tricks steuern kann.
            Beispiel: Meine Mutter hatte bis vor ein paar Jahren zwei Jack-Russel-Hündinnen. Die eine war vorsichtig, aber sehr clever, die andere war so ein Rabauke, der im Garten immer „arbeiten“ gehen musste (Mäuse und Frösche jagen). Der Rabauke gönnte der vorsichtigen natürlich nie ein Spielzeug.
            Wenn der Rabauke nun auf der Couch bei meiner Mutter saß und die Clevere wollte da hin, dann setzte die Clevere sich erst davor (Aufmerksamkeit), stand auf, holte einen Ball und ließ den so lange demonstrativ fallen, bis der Rabauke runtersprang und den Ball übernahm. In diesem Moment sprang die Clevere auf die Couch. :))
            Das hat sie natürlich nicht nur einmal gemacht, sondern immer wieder, nachdem sie den Trick raushatte.

          3. Das zeigt mir, dass du schon sehr viele Diskussionen hattest, die immer darin geendet sind, dass die Frau Recht behält.Egal wie du dich drehst und wendest, es wird gegen dich verwendet 😉

          4. In erster Linie ist das eine Lehre aus meinem (leidlich guten) Go-Spiel: Man hat nur dann eine Chance zum Gesamtsieg, wenn man rechtzeitig erkennt, wo man kleine Verluste ohnehin nicht vermeiden kann. ;D

          5. Mahjongg oder Shanghai? Beides dürfte die Konzentration ein wenig trainieren, Mahjongg allerdings zusätzlich die Kombinationsgabe. 😉

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