Kommen Sie zum Schnuppersaunen!

Ein Künstler sollte leichtes Gepäck behalten. Er sollte am liebsten ohne Weib und Kind, Haus und Herd sein und sein unruhiges Leben vollenden. Ach, ich habe alles verkehrt gemacht.

Gustav Frenssen

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Lemon Curry?

Angeregt von dem Starrummel, der um meine Person bei Albert betrieben wird, neige ich aktuell dazu, mich äußerlich zu verändern. Ich habe einige Tage lang die aktuellen „Poly Claire“ und „Voga-Hiwa“ gewälzt und möchte Euch ein paar Vorschläge zeigen:

Ja, Ihr seht recht, ich möchte mir etwas mit „T-“ am Kopf machen lassen.

Richtig, eine neue Tolle oder Haarpracht soll es werden. Ich kann mich aber nicht entscheiden, welches Modell ich nehmen soll; was meint Ihr?

Doc Messer

Righty-righty-right, meine Droogs! Es gibt mal wieder ein Messerchen zu zeigen. Die heutige Klinge ist zwar nicht neu, sondern dient mir bereits seit Monaten in Küche und Alltag mit ihrer Schärfe, aber das macht ja nix. Es handelt sich um ein gaaanz einfaches Matrosenmesser, das dieses Jahr mein besonderer stählerner Liebling ist. Obwohl es et- was unscheinbar aussieht, musste ich feststellen, dass es die ideale Kreuzung darstellt aus Schärfe, Pflegeleichtigkeit und Größe. Es liegt gut in der Hand, tötet alle Tomaten und Zwiebeln, die ihm unter die Schneide kommen und es war das erste der bislang hier vorgestellten Messer, mit dem ich mich wirklich böse geschnitten habe (William erinnert sich). Und ja, ich habe mich aus Blödheit geschnitten, weil ich das Stück ganz cool aus der Scheide ziehen wollte, aber dämlicherweise den Daumen an dem Scheidenrand ge- halten habe, an dem die scharfe Seite war (jemand hatte das Messer vorher auch eindeu- tig verkehrtherum da hineingesteckt, ohne dass ich jetzt Namen an den Pranger stellen möchte). Ich sage euch, das hat geblutet wie Sau, es hätte nur wenig tiefer sein müssen und es hätte den Knochen getroffen. Aber ich kann es dem putzigen kleinen Kerl einfach nicht übel nehmen, dafür ist es einfach zu nützlich.

Es hat wirklich nur ein Manko: Es ist zu groß, um es in der Landschaft spazierenzufüh- ren, weil es die erlaubte Maximallänge im Straßenverkehr überschreitet. Sollte ich also auf der Straße von Killertomaten angegriffen werden, kann ich mich nur mit meinem Opinel verteidigen.

Schwimmt sogar in Milch: das Dönges-Matrosenmesser. Ahoi!

Verborgene Tierwelt

Es heißt ja, sagt man, dass der große Kürbis nur in der Nacht zu Halloween kommt. Das ist natürlich nicht ganz falsch, denn in dieser Nacht kommt er zu Euch.
Ich aber sage Euch, dass ich weiß, wo der große Kürbis sich mit seinesgleichen den Rest des Jahres über aufhält. Ich kenne nämlich den Platz, auf dem sie sich regelmäßig treffen, die großen Kürbisse der Welt, um neueste Informationen auszutauschen über ihren Erzfeind, den bösen Dr. Hokkaido, der die Welt der Kürbisse unterjochen will.
Nur gut, dass Kürbisse keine Blogs lesen – ich wäre sonst ein toter Mann. Was in meinem Fall ein echtes Problem darstellte, da ich noch keine Kiste habe.

In meinem orangefarbenen Tarnanzug kam ich bis auf 30 Meter an die schrecklichen Ungetüme heran. Für den Maßstab bitte ich auf den Zaun und die Wiese zu achten.